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Do, 4. September 2014, 10:12

Software::Systemverwaltung

Linux-Sync-Client für Kim Dotcoms Mega Filehoster

Der Filehoster Mega hat still und leise Synchronisations-Clients für mehrere Linux-Distributionen bereit gestellt. Bei der Anmeldung zum Mega-Dienst erhält der Anwender 50 GB kostenlosen Speicherplatz.

Mega-Client unter Debian

Mega

Mega-Client unter Debian

Auf der Webseite von Mega sucht man bisher vergebens nach einem Linux-Client, eine Ankündigung dazu gab es auch noch nicht. Auf dem Downloadserver liegen allerdings Pakete mit heutigen Datum, die einen Mega-Sync-Client gleich für mehrere Distributionen enthalten. Mit einem angepassten Client wurden Debian 7, Fedora 19 und 20 sowie Opensuse ab 12.2 und Xubuntu ab 12.04 bedacht. Für Arch Linux gibt es ein Paket im Anwender-Archiv AUR. Die Pakete liegen jeweils für 32- und 64-Bit vor.

Der Client erlaubt das automatische Synchronisieren zwischen Computern und dem Cloud-Dienst. Dabei hat der Nutzer die Wahl zwischen einer Version, die sich als Tray-Icon in die jeweilige Leiste der Desktopumgebung einklinkt, und der Integration in Nautilus. Obwohl das Programm in Qt geschrieben ist, gibt es bisher keine Integration in Dolphin. Das Werkzeug beherrscht die typischen Funktionen, wie sie auch Dropbox und andere ähnliche Dienste bieten. So erlaubt der Mega-Sync-Client etwa eine komplette oder teilweise Ordner-basierte Synchronisation.

Fotostrecke: 4 Bilder

Mega-Client unter Debian
Mega-Einstellungsdialog
Mega in Nautilus
Mega unter Ubuntu
Bei der Nutzung mit Nautilus wird bei den betreffenden Dateien der Sync-Status jeweils mit einem kleinen Emblem angezeigt. Öffentliche Links können über das Nautilus-Kontextmenü kopiert werden. Das Programm unterstützt zudem die Verwendung eines Proxy. Noch fehlt allerdings die Auflösung von Konflikten zwischen Dateiversionen sowie eine Versionierung. Der Mega-Sync-Client hat zudem eine Unart mancher proprietärer Software, indem er zumindest unter Debian und Ubuntu automatisch einen Eintrag in den Quellen anlegt, um so Aktualisierungen des Programms zu gewährleisten. Hier sollte zumindest eine Nachfrage stattfinden. Bei Debian und Ubuntu benötigt die Installation unter Umständen nach dem Abarbeiten von dpkg -i paket noch ein apt-get -f install hinterher, um eventuell nicht vorhandene Abhängigkeiten nachzuinstallieren.

Mega in Nautilus

Mega

Mega in Nautilus

Mega ist ein Filesharing-Dienst von Kim Dotcom, der derzeit in Neuseeland noch immer versucht, sich seiner Auslieferung an die USA zu erwehren. Die USA werfen ihm unter anderem schwere Urheberrechtsverletzungen vor, indem er kopiergeschütztes Material wie Filme, Musik, Fernsehserien und Software millionenfach illegal über seine Firma Megaupload verbreitet haben soll. Derzeit tritt Kim Schmitz, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, mit seiner Internet-Partei bei den neuseeländischen Parlamentswahlen an. Er darf zwar selbst nicht kandidieren, steht aber finanziell und ideologisch hinter dem Zusammenschluss seiner Internet-Partei mit Mana, der Partei der Maori.

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