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Di, 9. September 2014, 10:03

Hardware

AVM stellt DVB-C-Repeater vor, der auch WLAN verstärkt

Das als »FRITZ!WLAN Repeater DVB-C« auf der IFA vorgestellte Gerät, das digitale Free-TV-Programme vom Kabelanschluss direkt auf PCs, Tablets oder Smartphones überträgt, läuft ohne zusätzliche Treiber- und Software-Installation auch unter Linux.

Der Repeater, der eine Erweiterung von AVMs WLAN-Repeater 1750E darstellt und neueste WLAN-AC-Technik einsetzt, soll Übertragungen bis zu 1.300 MBit/s gewährleisten und dank Dual-Tuner zwei Streams gleichzeitig im gesamten hauseigenen Netz auf die verschiedenen Endgeräte verteilen können. Die Übertragungen bieten HD-Qualität und neben dem eigentlichen Programm werden ein Electronic Program Guide (EPG), Teletext, sowie alternative Tonspuren und Untertitel übertragen.

Für mobile Geräte gibt es die FRITZ!App TV, die auch als Fernbedienung eingesetzt werden kann. Für Linux-Anwender ist der Repeater interessant, da er keinerlei Treiber oder Software zusätzlich benötigt, denn die Übertragungen können mit den Medienplayern VLC oder Mplayer wiedergegeben werden.

Der Repeater ist zwar auf die Fritzbox optimiert, arbeitet aber laut AVM mit handelsüblichen WLAN-Routern zusammen, die den Funkstandards 802.11 ac/n/g/b entsprechen. Vor der ersten Benutzung bedarf es einer Anmeldung und der automatischen Abstimmung zwischen den Geräten. Danach kann der DVB-C-Repeater nicht nur Sender aus dem Kabelnetz übertragen, sondern auch die Reichweite des WLAN sowohl im 2.4- als auch im 5-GHz-Band erhöhen. Auch der Einsatz als LAN-Brücke ist vorgesehen. Dabei kann über die Verbindung des Gigabit-LAN-Port des Geräts mit einem Router oder Modem ein WLAN nachgerüstet werden.

Der Nachteil des Geräts ist laut der Beschreibung im Blog Linux und Ich, dass HD-Übertragungen praktisch nur mit öffentlich-rechtlichen Sendern möglich sind, da dem Gerät ein Einschub für ein CI+ Modul fehlt, das die Übertragung verschlüsselter HD-Sender erlauben würde. Hier muss auf niedriger auflösende SD-Kanäle zurückgegriffen werden.

Auch weitere Funktionen eines VDR wie zeitversetzte Wiedergabe und die Möglichkeit der Aufzeichnung sind nicht implementiert. AVM soll aber einer Erweiterung nicht unbedingt abgeneigt sein, sollte das Gerät ein Erfolg werden. Das Gerät soll direkt nach der Messe zum unverbindlichen Preis von 99 Euro in den Regalen der Elektronikmärkte stehen.

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