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Di, 9. September 2014, 13:26

Software::Systemverwaltung

Konfigurationsmanagement: Chef Server nur noch Open Source

Die Chef Software, Inc. hat bekannt gegeben, dass der Chef-Server von nun an nur noch als Open Source-Variante erhältlich sein wird. Mit Chef können Administratoren den Einsatz und die Konfiguration von Software über mehrere Server hinweg automatisieren, ganz gleich, ob es sich bei den Zielen um physische oder virtuelle Server handelt.

Chef nutzt wiederverwendbare Definitionen, sogenannte Rezepte, um sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren. In einem solchen Rezept können Administraotren beispielsweise hinterlegen, wie Webserver, Datenbankserver oder Load-Balancer zu konfigurieren sind. Die Rezepte sind versionier- und testbar, so dass Admins bei einem auftretenden Fehler auf den letzten funktionierenden Stand zurückwechseln können.

Dem leitenden Chef-Entwickler Adam Jacob zufolge ist Open-Source-Software die Zukunft der IT-Infrastruktur. Das ist auch der Grund, warum Chef Software die kommende Version 12 des Chef-Servers einzig als Open-Source-Version anbieten möchte. Die bisherigen kommerziellen Varianten Hosted Chef und Enterprise Chef werden aus dem Angebot genommen.

Damit geht einher, dass der Chef Server 12 viele Funktionalitäten der Enterprise-Version erhält. Dazu zählen Mandantenfähigkeit und rollenbasierte Zugriffskontrolle und eine Anbindung an das Chef Development Kit. Chef Software bietet ferner mehrere Premium-Dienste an, die für Nutzer mit weniger als 25 Nodes kostenlos sind. Dazu zählen etwa eine Berichts- und Analyse-Plattform, die Management Console für einen webbasierten Zugriff auf den Chef-Server, ein Hochverfügbarkeits-Framework und einen Replikations-Service. Chef Server 12 ist aktuell als Veröffentlichungskandidat erhältlich.

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