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Mi, 17. September 2014, 08:46

Gemeinschaft::Organisationen

Facebook, Google und Twitter gründen TODO Group

Auf der Konferenz @Scale in San Francisco trat eine Gruppe ans Licht, die von Facebook, Google, Twitter, Dropbox, Box, GitHub und weiteren vier Unternehmen ins Leben gerufen wurde. Die TODO Group möchte effizienter nutzbare Open-Source-Software fördern.

Die Gründer der TODO Group setzen in ihren Unternehmen alle stark auf Open Source. So nutzt etwa Google unter anderem intensiv Docker-Container, Dropbox ist stark auf Python angewiesen. Da verwundert es nicht, dass diese Unternehmen versuchen wollen, Open-Source-Software besser an den Einsatz in Unternehmen und eine sich wandelnde Infrastruktur anzupassen.

Die Abkürzung TODO steht für »talk openly, develop openly«. Hauptziel ist, die Nutzung von und vor allem auch das Beitragen zu offener Software zu vereinfachen. Die Infrastruktur der Entwicklung freier Software sei durch den Siegeszug von Mobilgeräten und der zunehmenden Ausbreitung von Cloud-Computing im Wandel und freie Software habe einen ständig steigenden Anteil an der in Unternehmen verwendeten Software, so Facebooks Jay Parikh, der die Gruppe mit geschmiedet hat. Um dem Wandel zu begegnen, sollen sich auch Unternehmen, die im Wettbewerb miteinander stehen, austauschen und zusammenarbeiten, um die gleichen Probleme nicht mehrmals lösen zu müssen.

Dabei sollen sowohl juristische Problemfelder wie Lizenzen verlässlicher handhabbar werden als auch die Entwicklung von »Best Practices« gefördert und die Entwicklung von Werkzeugen zur Erstellung freier Software weiter angeschoben werden. Darüber hinaus sollen bessere gemeinsame Grundlagen für das Veröffentlichen und Aktualisieren von Open Source geschaffen werden. Seit der Ankündigung der TODO Group vor wenigen Tagen sollen sich laut New York Times bereits mehr als 30 weitere Unternehmen in die Mitgliedslisten eingetragen haben, darunter auch die New York Times selbst.

Die Gründung dieser Gruppe und der anscheinend rege Zufluss weiterer Mitglieder belegt einen neuen, höheren Stellenwert von Open Source in Unternehmen, als das noch vor wenigen Jahren der Fall war. Gerade im Bereich Cloud-Computing ist die Bedeutung von Open Source überragend. Software wie Openstack und Docker und die aus dem Boden schießende Infrastruktur um diese Techniken herum belegen eindeutig den Stellenwert von Open Source in einem Umfeld, in dem proprietäre Software einen zunehmend schweren Stand hat.

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