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Mi, 17. September 2014, 10:12

Hardware::Platinencomputer

ProtoCam - Prototyping-Board mit Kameramodul für den RPi

Der Engländer Richard Saville hat eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen, um für den Minicomputer Raspberry Pi ein Prototyping-Board rund um das Kameramodul herstellen zu können. Saville störte sich daran, dass er nur mit Mühe Basteleien umsetzen konnte, die eine Kamera und andere elektronische Komponenten wie Displays, LEDs oder Sensoren beinhalten.

RPi-Kamera mit ProtoCam-Board

Richard Saville

RPi-Kamera mit ProtoCam-Board

Mit der ProtoCam-Platine möchte Saville derartige Prototypen vereinfachen. Er verpasste seiner Platine einen extra großen GPIO-Header, so dass sie mit befestigter Kamera auf den RPi gesteckt werden kann. Käufer müssen den Header allerdings selbst anlöten. Saville passte das Flachbandkabel an, indem er es kürzte, so dass es sich unter dem Protocam-Board gut falten lässt und nicht störend im Weg ist. Die Kamera selbst wird mit Hilfe kleiner Plastikschrauben am ProtoCam-Board befestigt. Die GPIO-Pins führte der Initiator des neuen Prototyping-Boards noch einmal parallel neben den eigentlichen Headern heraus, so dass sie leichter für Lötarbeiten zugänglich sind.

Saville hat bereits viele Szenarien ausgemacht, in denen sein Board eingesetzt werden könnte. So erstellte er beispielsweise eine Kamera mit einem Display, das als Zählwerk dient und einen Countdown, etwa bei einem Selbstauslöser, visualisieren kann. Er verbaute auch LEDs auf dem Board, die als Blitz genutzt werden können. Weitere Ideen schlagen ein einfaches Display vor, um Informationen anzuzeigen, Infrarot-Sensoren als Bewegungsmelder oder Fernauslöser, Signalgeber oder andere Sensoren, die beispielsweise Informationen zur Umgebung sammeln könnten, wenn ein Foto gemacht wird. Saville hat sein Board mit vier Prototyping-Bereichen entworfen, deren Lötpunkte von beiden Seiten des Boards zugänglich sind.

Das Board soll Saville zufolge in herkömmliche Gehäuse passen, wobei eventuell der ursprüngliche Gehäusedeckel weggelassen werden muss. Aktuell werden nur die RPi-Modelle A und B unterstützt, aber da die ersten 26 GPIO-Pins des RPi B+ identlich zu denen der älteren Modelle sind, sollte sich das Board auch mit diesen nutzen lassen. Sollte mit der Kickstarter-Kampagne das Finanzierungsziel von 1.800 Britischen Pfund (ca. 2266 Euro) erreicht werden, möchte Saville das Board in Großbritannien produzieren lassen. Unterstützer, die sich mit 8 GBP (ca. 10 Euro) beteiligen, können das ProtoCam-Board zu einem ermäßigten Preis von 8 GBP erwerben. Für 9 GBP (ca. 11,30 Euro) gibt es ein Board inklusive GPIO-Header, Flachbandkabel für die Kamera, und den nötigen Plastikschrauben. Für Sendungen, die das Vereinigte Königreich verlassen, sind zusätzlich 5 GBP (ca. 6,30 Euro) fällig.

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