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Di, 23. September 2014, 13:12

Software::Grafik

Nvidia aktualisiert Grafiktreiber und entfernt diverse Chipsätze

Nvidia hat Version 343.22 seines proprietären Grafiktreibers herausgegeben. In erster Linie fügt der Treiber Unterstützung für neue Grafikchips hinzu und korrigiert zahlreiche Fehler der alten Versionen. Zudem entfernt die neue Version aber auch die Unterstützung von G8x, G9x und GT2xx GPUs.

Nvidia

Version 343.22 des Grafiktreibers von Nvidia fügt Unterstützung für zwei neue Grafikchips hinzu: GeForce GTX 970 und GeForce GTX 980. Darüber hinaus entfernt der Treiber aber diverse Chipsätze. So werden ab sofort in dem neuesten Treiber keine Karten mehr mit den Chipsätzen der Modellreihe GeForce 8x, GeForce 9x und GeForce GT 2xx unterstützt. Dabei ist es laut Aussage von Nvidia unerheblich, ob die Chips auf Karten oder auf Motherboards verbaut wurden. Nutzer, die weiterhin einen Treiber von Nvidia einsetzen möchten, sollten für diese Chips auf den Legacy-Treiber des Unternehmens zurückgreifen.

Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version gehören Verbesserungen an der NV-CONTROL API, die unter anderem auch die momentane Auslastung der Video-Decode-Engine anzeigen kann. Die weiteren Neuerungen umfassen die Unterstützung von mehreren, simultanen EGL-Bildschirmen und Verbesserungen des Installers.

Neben den Neuerungen behebt der Treiber auch zahlreiche Fehler. So korrigierten die Autoren unter anderem ein Memory-Leak beim Handling von EGL-Flächen. Zudem wurde ein Problem angegangen, das manche OpenGL-Anwendungen beim Mode-Switch zum Absturz brachte. Neu in der Version 343.22 ist ebenfalls das verbesserte Zusammenspiel zwischen dem Treiber und der Unigine Heaven 3.0-Engine. Eine Liste der Änderungen liefern die Ankündigungen der einzelnen Versionen.

Der Treiber kann direkt bei Nvidia heruntergeladen werden. Er besteht wie immer aus einem binären Modul und einer dünnen Anpassungsschicht im Quellcode, die mit make und GCC compiliert werden kann, um ein an den eigenen Kernel angepasstes Kernel-Modul zu erhalten, falls keines der mitgelieferten Kernel-Module passt. Einige Distributionen bieten Möglichkeiten zum Integrieren des Nvidia-Treibers in das System an.

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