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Mi, 24. September 2014, 08:05

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 21 Alpha erschienen

Fedora hat die Alphaversion von Fedora 21 veröffentlicht. Damit greift zum ersten Mal der neue Veröffentlichungsmodus, der Fedora in die drei Bereiche Workstation, Server und Cloud unterteilt, die jeweils eigene Images veröffentlichen.

fedoraproject.org

Nach einem langen Entwicklungszyklus, der nach der Veröffentlichung von Fedora 20 im Dezember 2013 begann, vergingen fast neun Monate bis zur jetzigen Alphaversion. Verantwortlich für den langen Zyklus ist Fedora.next. Damit soll Fedora durch Aufteilung in mehrere Sparten für die Zukunft gerüstet werden. Dies ist auch die erste Veröffentlichung unter neuen Projektleiter Matthew Miller. Dabei wird die bisherige Desktop-Edition zu Fedora Workstation. Diese wird nach wie vor mit Gnome als Desktop-Umgebung ausgeliefert. In diesem Fall kommt dabei eine Vorabversion des in dieser Woche erwarteten Gnome 3.14 zum Zug. Es werden aber auch einige der bisher als »Spinoffs« bekannten Varianten weiter gepflegt, darunter auch eine mit KDE SC, das hier in Version 4.14 inklusive KDE Frameworks 5 als Alternative zum Einsatz kommt. Als Kernel wird bei allen Varianten 3.16 verwendet, dies kann sich aber bis zur finalen Veröffentlichung noch ändern, falls die Entwickler sich für den bis dahin freigegebenen Kernel 3.17 entscheiden.

Durch den langen Zeitraum seit Fedora 20 ist die Liste der Neuerungen und Aktualisierungen entsprechend lang. So wurden neben Gnome und KDE und MATE Desktop 1.8 auch die Werkzeuge Make 4.0, Mono 3.4, PHP 5.6, Python 3.4, Ruby on Rails 4.1 und RPM 4.12. auf den neuesten Stand gebracht. Alle Pakete in Fedora 21 wurden mit GCC 4.9 generiert.

Mit Gnome 3.14 als Standarddesktop profitiert Fedora 21 von vielen Apps, die bereits mit Wayland zusammenarbeiten. Allerdings bleibt X11 noch bis mindestens Fedora 22 der Standard. SDDM ist bei KDE SC zum ersten Mal als neuer Anmeldemanager als Ersatz für KDM an Bord. Einige neue Systemd-Funktionen kommen ebenfalls zum Einsatz. So bietet jede Service-Datei zwei Schalter, die die Sicherheit erhöhen können. Mit PrivateDevices=yes/no und PrivateNetwork=yes/no kann der Zugang zum Netz und der zu /dev nach Bedarf geregelt werden. Zudem kann das Journal dahin gehend kofiguriert werden, dass es Logs im Formal von journald an andere Rechner ausliefert.

Die Images für Fedora 21 sind zum Download in allen Varianten auf den Servern zu finden. Bei den Cloud Images findet sich auch ein speziell auf Docker ausgelegtes Abbild. Die finale Version von Fedora 21 wird für den Dezember erwartet.

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