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Mi, 24. September 2014, 12:24

Gesellschaft::Politik/Recht

Gemeinden in Umbrien wechseln zu LibreOffice

Die öffentlichen Verwaltungen der italienischen Städte Todi und Terni migrieren die Bürosoftware ihrer PC-Arbeitsplätze auf die freie Bürosoftware LibreOffice. Die Migration erfolgt im Rahmen des Projekts LibreUmbria. Dessen Ziel ist es, LibreOffice in lokalen und regionalen Behörden und Schulen der Region Umbrien einzusetzen.

Der Umstieg auf LibreOffice in den öffentlichen Verwaltungen und Schulen der Region Umbrien wird von der Region finanziert und vom Open Source Competence Center der Region Umbrien und dem für die öffentliche regionale Informationstechnologie zuständigen Consortium SIR Umbria begleitet. Neben den Städten Todi und Terni beteiligen sich die regionale Verwaltung, die Provinzen Perugia und Terni, lokale Gesundheitsbehörde Perugias und die Schule für Öffentliche Verwaltung »Villa Umbria« an LibreUmbria.

Das Projekt LibreUmbria begann im Oktober 2012. Kurz darauf wurde die freie Office-Suite auf den Rechnern der Regionalregierung installiert. Anschließend folgten die öffentliche Verwaltung der Provinz Perugia (1.200 Rechner) und die lokale Gesundheitsbehörde Perugias (600 Rechner). In diesem Jahr richteten die Verantwortlichen auf den 70 Rechnern der Gemeinde Todi und den 50 Rechnern der Gemeinde Terni LibreOffice ein.

Momentan wurde bereits auf mehr als 2000 Rechnern die freie Büroanwendung in Betrieb genommen. Insgesamt gilt es, in der Region 5000 Rechner umzustellen. Wie der LibreUmbria-Initiator Alfredo Parisi auf einer Konferenz in Bern mitteilte, sollen nun die Schulen der Region mit LibreOffice beglückt werden.

Neben den Installationen richteten die Verantwortlichen auch den LibreCampus ein. Hier sollen Trainingseinheiten und bewährte Verfahren in Form von Texten, Videos und SCORM-Objekten veröffentlicht werden. Der LibreCampus basiert auf Moodle und Wordpress. Ersteres wird für die Lerninhalte genutzt, letzteres um Neuigkeiten zu kommunizieren und häufig gestellte Fragen zu beantworten. Zusätzlich bieten die LibreUmbria-Mitglieder Kurse an Schulen an, um interessierten Lehrern und Eltern LibreOffice, Ubuntu Linux und freie Software nahe zu bringen. Die LibreUmbria-Gründer riefen zudem die italienische LibreOffice-Gemeinschaft LibreItalia ins Leben.

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