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Mo, 29. September 2014, 11:20

Hardware::Roboter

Soft Robotics Toolkit veröffentlicht

Forscher der Harvard School of Engineering and Applied Sciences, einer Abteilung der Harvard University aus Cambridge, und dem Trinity College Dublin haben ein das »Soft Robotics Toolkit« veröffentlicht. Mit dem möchten sie Kollegen und Interessierten helfen, die eigene Soft-Roboter herstellen möchten.

Ein am Harvard Microrobotics Laboratory entwickelter Soft-Roboter, der durch Feuer und Eis gehen kann

Ned Brown/Harvard University

Ein am Harvard Microrobotics Laboratory entwickelter Soft-Roboter, der durch Feuer und Eis gehen kann

Das Soft Robotics Toolkit ist eine Online-Sammlung verschiedener, unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichter Pläne, How-To-Videos und Fallstudien, mit denen die Forscher Anwender unterstützen möchten, die eigene Soft-Robotic-Geräte gestalten, modellieren, herstellen,charakterisieren und steuern möchten. Soft Roboter unterscheiden sich von herkömmlichen Robotern, indem für den Bau biegsame Materialien verwendet werden. Die damit erstellten Roboter werden beispielsweise in der Krankengymnastik, minimal-invasiven Chirurgie oder bei Such- und Rettungseinsätzen in gefährlichen Umgebungen genutzt. Als Inspirationsquelle dienen den Entwicklern biologische Systeme.

Die im Soft Robotics Toolkit (SRT) veröffentlichten Pläne bieten Forschern und Hobby-Roboterbauern Detailgenauigkeiten, die in akademischen Forschungsarbeiten in der Regel nicht zu finden sind. Dazu zählen etwa 3D-Modelle, Materiallisten, experimentelle Rohdaten oder Fallstudien über verschiedene Roboterkonstruktionen. Ein Ziel des SRTs ist, die Soft-Robotik voranzutreiben, indem Forscher und Ingenieure auf der Arbeit ihrer Kollegen aufbauen können, so Conor Walsh, Assistant Professor of Mechanical and Biomedical Engineering an der Harvard-Universität. Die Entwickler des Toolkits hoffen, die Erstellung neuer Geräte, Werkzeuge und Methoden anzuregen. Walsh zufolge eignet sich die Soft-Robotik besonders für gemeinsam genutzte Designelemente, da viele Komponenten wie Regler, Ventile oder Mikrokontroller zwischen den verschiedenen Systemen auswechselbar sind.

Im SRT finden Interessierte zahlreiche Informationen zu Aktoren (PneuNets, pneumatische künstliche Muskeln, faserverstärkte Aktoren und SMD-Finger), EGaIn- und Tastsensoren und eine Arduino-basierte Steuerungseinheit mit Beispielcode. Forscher und Bastler sind dazu eingeladen, eigene Soft-Robotik-Projekte zum SRT beizusteuern.

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