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Fr, 10. Oktober 2014, 14:18

Software::Mobilgeräte

Wachsender Einsatz von Firefox OS

Mozilla hat bekannt gegeben, dass mittlerweile 12 verschiedene Smartphones mit Firefox OS in 24 Ländern erhältlich sind.

Für Mozilla ist Firefox OS das einzige vollständig offene Mobil-Betriebssystem. Es weise keine der Restriktionen und Begrenzungen proprietärer Mobilsysteme auf.

Zumindest einige Hersteller teilen die Auffassung von Mozilla, und es werden allmählich mehr. Drei Smartphones wurden kürzlich in Indien auf den Markt gebracht, davon sind zwei mit Preisen von umgerechnet 25 und 29 Euro die bisher billigsten Smartphones überhaupt und demonstrieren, wie gering mittlerweile die reinen Hardware-Kosten sind. Dazu kommt noch das Fire C von Alcatel, das bei Flipkart.com erhältlich ist. Noch in diesem Monat soll sich ein viertes Phone dazugesellen, das von Zen Mobile vermarktet wird und möglicherweise die Preisgrenze noch weiter nach unten verschiebt.

Fotostrecke: 5 Bilder

Mozilla-Smartphone: Flame-Referenzdesign
Privatsphären-Smartphone Blackphone
Intex Cloud FX mit Firefox OS
Spice Fire One Mi-FX 1 mit Firefox OS
Geeksphone Peak mit Firefox OS
Telenor will über Grameenphone das Firefox OS-Gerät GoFox F15 in Bangladesch auf den Markt werfen. Das Smartphone soll über verbesserte Fotografiefunktionen wie Zoomen mit den Fingern, HDR und eine Auslöseverzögerung bringen. Ebenfalls definitiv angekündigt ist ein Gerät von KDDI in Japan, das im Dezember erscheinen soll. KDDI will außerdem eine App-Entwicklungsplattform herausbringen, die aus dem Open Web-Board, einem HDMI-basierten USB-Stick mit Firefox OS, dem Entwicklungswerkzeug Gluin zur Programmierung des Boards und einem Web-Portal zur Diskussion von App-Ideen bestehen soll.

Auch in Lateinamerika kommen mehr und mehr Smartphones mit Firefox OS auf den Markt. In den letzten Monaten hat Telefónica das ZTE Open II in El Salvador, Panama, Nicaragua und Guatemala auf den Markt gebracht. Das Unternehmen will auch in Costa Rica noch in diesem Jahr an den Start gehen, dort allerdings mit dem Fire C. Telefónica Uruguay dagegen bietet bereits drei Firefox OS-Geräte an: ZTE Open C, ZTE Open II und Fire C, während es in Kolumbien und Peru das ZTE Open II und das Fire C gibt.

Telefónica will außerdem Firefox OS noch in diesem Jahr in Argentinien anbieten, und kurz danach in Ecuador. América Móvil, das Firefox OS bisher schon in Mexico anbietet, plant ebenfalls, sein Angebot auf etliche andere Länder auszuweiten.

Auch in Europa sind Geräte mit Firefox OS erhältlich: Das Fire E über Congstar und O2 in Deutschland, das Fire C in Spanien, wiederum das Fire E über die T-Mobile in Tschechien und Polen, das Fire E über Cosmote in Griechenland und das Fire C in Mazedonien. Damit haben jetzt 13 Netzbetreiber 12 verschiedene Geräte in 24 Ländern auf drei Kontinenten im Angebot.

Bedingt durch den niedrigen Preis dürften die Geräte mit Firefox OS in den Ländern, in denen sich viele nichts Teureres leisten können, große Verbreitung finden. Das wiederum könnte mehr Apps und damit eine positive Rückkopplung zur Folge haben. Zudem erwartet Mozilla, dass Firefox OS auch auf anderen Geräten wie Tablets erscheinen wird.

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