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Mi, 15. Oktober 2014, 08:10

Software::Grafik

PhysX-GPU-Berechung unter Linux

Nvidias proprietäre Physik-Engine, PhysX, die für die Berechnung physikalischer Effekte in Computerspielen und Simulationen eingesetzt wird und auf Grafikkarten des Unternehmens zu finden ist, unterstützt nun offiziell auch Linux.

Nvidia

Die ursprünglich von dem Halbleiterhersteller Ageia entwickelte proprietäre Physik-Engine PhysX ist, wie der Name bereits vermuten lässt, eine Engine zur Berechnung von physikalischen Effekten in Computerspielen oder Simulationen. Die Engine ist ein Bestandteil des CUDA-Systems und dem entsprechend auf den meisten modernen Grafikkarten der GeForce-Serie zu finden.

PhysX erlaubt teils rechenintensive Vorgänge, wie beispielsweise die Simulation von Flüssigkeiten oder das realistische Verhalten von Objekten, in Echtzeit zu simulieren und die Resultate an andere Einheiten weiter zu leiten. Damit können beispielsweise Physikberechnungen direkt von der Grafikkarte durchgeführt werden, ohne dass sie in die CPU ausgelagert sein müssen. Dem entsprechend findet die Engine einen breiten Einsatz bei Spielen. So unterstützen viele 3D-Engines PhysX oder greifen auf die Funktionalität der Engine zurück.

Wie NVidia nun bekannt gab, unterstützt PhysX ab der aktuellen Version 3.3.2 auch eine Berechnung der Effekte direkt in der Hardware unter Linux. Zwar existierte das SDK bereits seit geraumer Zeit auch für das freie Betriebssystem, doch beschränkte sich die Unterstützung bisher auf eine Berechnung direkt in der CPU des Systems. Das führte mitunter dazu, dass Spiele oder Demos unter Linux nicht nur erheblich langsamer liefen, sondern auch das System erheblich auslasteten.

Überraschend ist die Unterstützung nicht wirklich. Branchenbeobachter rechneten bereits seit geraumer Zeit mit dem Schritt. Spätestens seit Valve mit SteamOS das freie Betriebssystem auch als Spieleplattform zu etablieren versucht, rechneten Beobachter mit einer baldigen Veröffentlichung von PhysX für Linux.

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