Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Mo, 27. Oktober 2014, 14:24

Software::Groupware

Lightning wird Bestandteil von Thunderbird

Wie die Entwickler der Kalendererweiterung »Lightning« bekannt gaben, wird das Plugin bereits in der kommenden Version von Thunderbird ein fester Bestandteil der Anwendung sein. Standardmäßig soll »Lightning« aber noch nicht eingeschaltet werden.

Mozilla Lightning

Mozilla

Mozilla Lightning

Lightning ist ein Plugin für Thunderbird und Seamonkey, das diesen Produkten eine umfassende Kalender-Funktionalität spendiert. Als das Projekt vor fast zehn Jahren angekündigt wurde, war Thunderbird 1.0 aktuell und Ziel der Lösung war es, eine Erweiterung für die Stammanwendung zu erstellen, die Kalenderfunktionen wie Terminplanung und Aufgaben integrieren soll. Zwar gab es zu dieser Zeit auch diverse andere Kalenderapplikationen, doch unterschied sich Lightning von beispielsweise Mozilla Calendar und Sunbird dadurch, dass es keine eigenständige Anwendung war.

Mittlerweile unterstützt die Erweiterung eine große Anzahl von Funktionen und kann auch an externe Server angeschlossen werden. Das Interesse an der Lösung scheint auch weiterhin rege zu sein, dass sich die Entwickler nun entschieden haben, sie offiziell in die kommende Version 38 von Thunderbird aufzunehmen.

Eine der Gründe für die Integration stellt die Tatsache dar, dass in jeder modernen E-Mail-Anwendung eine Kalenderfunktion vorausgesetzt wird. Zwar kann Lightning mühelos aus dem Fundus der Plugins installiert werden, doch scheint nicht jeder Anwender die Erweiterung auch gefunden zu haben. Wie Kent James zudem schreibt, bereitete es den Entwicklern erhebliche Probleme, Lightning mit Thunderbird synchron zu halten. Eine Vereinigung werde diesen Prozess erheblich vereinfachen.

Wie die Thunderbird-Entwickler allerdings schreiben, sind sie sich der Integration und der möglichen damit verbundenen Probleme bewusst. So soll die Lösung vorerst lediglich in Thunderbird aufgenommen, aber noch nicht standardmäßig eingeschaltet werden. Dieser Schritt soll durch die Anwender selbst erfolgen.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung