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Di, 28. Oktober 2014, 11:07

Gemeinschaft::Organisationen

Document Foundation tritt der Open Source Business Alliance bei

Schon länger gab es eine Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern von LibreOffice und der Open Source Business Alliance (OSBA), jetzt ist daraus ein Bündnis geworden mit dem Ziel, engere Kontakte zu Firmen und Organisationen zu etablieren, die LibreOffice im großen Stil einsetzen.

OSB Alliance

Das Ziel der OSB Alliance ist es, durch die Verbreitung von Wissen, Erfahrung und Kontakten den Erfolg von Open Source und offener Zusammenarbeit zu mehren. Die Bedingungen für Entwickler und Anwender sollen verbessert werden und ein funktionierendes Netzwerk zwischen allen Beteiligten entstehen. Die OSBA war schon seit Längerem einer der wichtigsten Interessenvertreter für LibreOffice und für einige beteiligte Entwickler. Wie Thorsten Behrens aus dem Vorstand von The Document Foundation (TDF) berichtet, hat die OSBA bereits Projekte finanziert, die die Kompatitilität mit Microsoft OOXM verbessern, und ist darüber hinaus eine wichtige Quelle, wenn es um den großflächigen Einsatz von LibreOffice geht.

Matthias Stürmer, Gruppenleiter für Büro-Interoperabilität bei der OSBA, begrüßte ausdrücklich den Beitritt der renommierten gemeinnützigen Organisation. Peter Ganten, Vorstand der OSBA ergänzte, dass Open-Source-Office-Software wie LibreOffice bei den Mitgliedern der OSBA schon immer einen wichtigen Stellenwert einnehme. Für Unternehmenskunden spiele eine wichtige Rolle, das LibreOffice die höchste Code-Qualität vergleichbarer Projekte aufweise. Nach den Erhebungen von Coverity Scan hat sich die Qualität des Codes in den letzten Jahren um den Faktor 10 verbessert. Durch die Behebung von rund 6.000 Fehlern sei die Fehlerrate pro 1.000 Zeilen Code von 0.6 auf 0.007 gesenkt worden. Für LibreOffice mit mehr als neun Millionen Codezeilen sei dies ein außergewöhnlich gutes Ergebnis.

The Document Foudation ist eine in Deutschland beheimatete gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, LibreOffice als Nachfolger von OpenOffice zur besten Büro-Suite weiter zu entwickeln. Die TDF hat aktuell über 200 Mitglieder, Mitarbeit am Code wird von mehr als 3.000 Freiwilligen weltweit geleistet.

Die OSBA hatte seit einiger Zeit versucht, mit der der Nürnberger Open Source Business Foundation (OSBF) zusammenzugehen. Die geplante Fusion scheiterte erst kürzlich.

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