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Do, 14. September 2000, 23:10

Gesellschaft::Politik/Recht

Schleswig-Holstein entwickelt Linux für Schulen

Unter dem Namen kmLinux entwickelt die OpenSource-Projektgruppe des Landesbildungsservers Schleswig-Hostein ein Linux-Komplettsystem für den Arbeitsplatzrechner.

Die enthaltene Anwendungssoftware wurde unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen im Bildungsbereich zusammengestellt. Das 1-CD-System zeichnet sich durch eine extrem leichte Installation aus, die vollständig automatisch abläuft. Das gesamte System ist weitestgehend vorkonfiguriert. Alle Anwendungsprogramme sind sofort benutzbar.

kmLinux gibt es in zwei Versionen, die sich im Installationsprozeß unterscheiden: Die erste Version wird vollständig unter Windows installiert und erfordert keine Umpartitionierung der Festplatte. Somit sind auch Anfänger in der Lage, Linux einfach mal ohne Risiko auszuprobieren. Das System kann mit einem Uninstaller restlos wieder entfernt werden. Aufgrund der eingeschränkten Performance ist diese Version nur bedingt für den Arbeitseinsatz geeignet. Bereits im Juli wurde diese "Schnupperversion" offiziell vorgestellt und in Schleswig-Holstein kostenlos an interessierte Lehrer und Schüler verteilt.

Für den Nachfolger kmLinux-S ist jetzt der Betatest angelaufen. kmLinux-S wird auf eigener Partition installiert. Das Setup-Programm enthält einen Partitionseditor, der die Umpartitionierung automatisch vornimmt. Eine vorhandene Windows-Partition kann, genügend freier Platz vorausgesetzt, ohne Datenverlust verkürzt werden, um Platz für die Linux-Partitionen zu schaffen. Die Windows-Partition muß dazu nicht defragmentiert werden, das erledigt das Setup-Programm automatisch.

kmLinux wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Freie Software und Bildung und der Firma SuSE entwickelt. Wer an der Weiterentwicklung mitwirken oder am Betatest teilnehmen möchte, kann sich beim Projektleiter anmelden.

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