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Mo, 10. November 2014, 17:33

Software::Browser

Firefox 33.1 mit Vergessen-Funktion

Mozilla hat zum zehnjährigen Jubiläum von Firefox eine neue Version 33.1 herausgegeben, die mehrere Neuerungen zur Verbesserung der Privatsphäre bringt.

Der neue Vergessen-Dialog in Firefox 33.1

Mozilla

Der neue Vergessen-Dialog in Firefox 33.1

Anstelle eines kleinen Updates hat Mozilla eine neue, spezielle Version von Firefox veröffentlicht. Die Version 33.1 erscheint knapp vier Wochen nach Firefox 33 und enthält anders als sonst üblich neue Funktionen. Der Anlass für die Veröffentlichung ist der 10. Jahrestag der Freigabe von Firefox 1.0 am 9.11.2004, den Mozilla heute mit mehreren Ankündigungen und Blog-Beiträgen feiert.

Firefox 33.1 nimmt, wie zu vermuten ist, aus Anlass des Geburtstags einige Neuerungen des kommenden Firefox 34 vorweg. Der Webbrowser erhielt vier neue Funktionen, die dazu dienen sollen, die Privatsphäre beim Browsen besser zu schützen. So wurde als erste Maßnahme ein Vergessen-Button hinzugefügt. Das Betätigen dieser Schaltfläche bringt einen Dialog auf den Bildschirm, in dem man eine Zeitspanne auswählen kann. Bei Bestätigung der Spanne wird eine Art Rücksetzen ausgelöst, bei der Firefox alle Cookies und Einträge in der Chronik, die seit Beginn der Spanne hinzugekommen sind, löscht. Zudem werden alle Browser-Tabs geschlossen und mit einem leeren Tab neu begonnen.

Die zweite Maßnahme ist das Hinzufügen von DuckDuckGo als Suchmaschinen-Option. DuckDuckGo ist nach eigenen Angaben eine Suchmaschine, die die Privatsphäre der Benutzer respektiert und keinerlei Daten über die Anfragen speichert. An der Standardeinstellung in Firefox, die Google als Suchmaschine nutzt, dürfte das nichts ändern. Als dritte Maßnahme wurde eine Präsentation integriert, die Hinweise zur Wahrung der Privatsphäre gibt.

Als letzte Neuerung wurde eine verbesserte Version der Werbeflächen integriert, die auf leeren Browser-Seiten erscheinen, wenn noch keine anderen Daten wie die zuletzt besuchten Seiten zur Verfügung stehen. Diese Werbeflächen sollen laut Mozilla nur Daten in aggregierter Form an Mozilla übertragen. mit denen sich keine Benutzer identifizieren lassen. Weitere Einzelheiten können in den Anmerkungen zur Veröffentlichung nachgelesen werden.

Firefox 33.1 steht in zahlreichen Sprachen für Linux (32 und 64 Bit), Android, Mac OS X und Windows zum Download bereit.

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