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Mi, 12. November 2014, 09:41

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat Enterprise Linux 7 Atomic Host als Betaversion

Auf dem Red Hat Summit in San Francisco im April kündigte das Unternehmen ein leichtgewichtiges Betriebssystem für Container an, das unter dem Namen »Project Atomic« entwickelt wurde. Jetzt liegt eine erste Betaversion vor.

Red Hat

Das auf den Namen »Red Hat Enterprise Linux 7 Atomic Host« hörende Betriebssystem benutzt RHEL 7 als Grundlage und erbt so dessen Hardware-Zertifizierungen, was zu einer großen Auswahl verfügbarer zertifizierter Hardware-Partner führt. Atomic Host ist dazu ausgelegt, Applikations-Container schnell und sicher aufzusetzen und laufen zu lassen.

Red Hat hat erkannt, dass anstelle des recht monolithischen Server-Software-Stacks zunehmend Anwendungen aus sogenannten Microservices zusammengestellt werden. Das erlaubt laut Red Hat mehr Flexibilität in der Anpassung an Software im Unternehmen und für den Kunden. Atomic Host ist dazu ausgelegt, diese Entwicklung zu fördern.

Wie auch das bereits länger verfügbare CoreOS beherrscht Atomic Host Aktualisierungen per »atomarer Updates«, die bei Red Hat mit rpm-ostree erstellt werden und dann, vergleichbar einem Image, am Stück eingespielt werden. Somit kann man relativ leicht ein ganzes Update wieder zurückrollen und zum letzten sicheren Stand zurückkehren.

Anders als CoreOS, das sich bei der Verwaltung von Container-Clustern auf Werkzeuge wie fleet und etcd verlässt, greift Red Hat zur Orchestrierung auf Googles Kubernetes-Framework zurück. Bei der Sicherheit setzt Red Hat auf eine Kombination aus SELinux, Control Groups und Kernel-Namespaces. Damit soll verhindert werden, dass ein kompromittierter Container weitere Container oder den Host infiziert. Canonical hatte vor wenigen Tagen ebenfalls die Entwicklung einer Sicherheitslösung für Container namens LXD bekannt gegeben.

Red Hat Enterprise Linux 7 Atomic Host bringt alle Werkzeuge mit um Applikationen, die unter RHEL 6 und RHEL 7 laufen, zu containerisieren. Atomic Host kann direkt auf der Hardware oder virtualisiert auf unterstützten Hypervisoren laufen. Dazu zählen etwa Red Hat Enterprise Virtualization und VMware vSphere. Atomic Host läuft ebenso in privaten Clouds wie Red Hat Openstack oder öffentlichen Clouds wie bei Amazon Web Services und auf Googles Compute Platform.

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