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Mi, 12. November 2014, 13:35

Software::Cloud

Univention und IBM starten Open Cloud Alliance

Univention, IBM und weitere Software- und Cloud-Service-Anbieter haben mit der Open Cloud Alliance (OCA) eine neue Initiative ins Leben gerufen, die zentrale Herausforderungen des Cloud Computings von heute lösen will. Alle Cloud Service-Provider, Softwarehersteller und Systemintegratoren können Mitglied der Allianz werden.

univention.de

Sowohl die Zahlen aller Marktforscher als auch die zahlreichen Initiativen in der Wirtschaft belegen eindeutig, dass Unternehmen in hohem Maß und künftig noch verstärkt auf die Cloud setzen. Doch gerade für mittelständische Kunden bleiben zunächst viele Fragen zu Flexibilität, Kontrolle, Einfachheit, Datenschutz, handhabbaren Verträgen und Integration mit der vorhandenen Infrastruktur offen.

Die Open Cloud Alliance, initiiert von Univention und IBM, tritt an, um zusammen mit einem breiten Netzwerk von Providern, Software-Anbietern und Systemintegratoren einen offenen Cloud-Standard zu etablieren. Damit wird ein umfassendes, einheitliches und modulares Cloud-Portfolio für alle Anbieter möglich, das die Bedürfnisse der Kunden nach Sicherheit, Integration und Compliance erfüllt.

»Gerade für den Mittelstand ist Vertrauen das wesentliche Kriterium für die Adaption von Cloud-Diensten. Dies schaffen wir mit transparenter Open-Source-Software, die jederzeit auch bei anderen Cloud-Anbietern oder im eigenen Unternehmen betrieben werden kann«, erklärt Peter Ganten, der Geschäftsführer von Univention. »Daneben bieten wir Bausteine, die bisher fehlen, beispielsweise zur Integration von Anwendungen untereinander oder mit den bestehenden Infrastrukturen der Kunden.«

Die Plattform der Open Cloud Alliance ist im Wesentlichen eine Integration von IBM Cloud Manager, der OpenStack-Implementierung von IBM, mit dem Univention Corporate Server. Das soll für eine offene und standardisierte Umgebung sorgen, mit der Hoster und IT-Dienstleister schnell ein breites Portfolio an Unternehmensapplikationen anbieten können. Die Open Cloud Alliance ermöglicht auf dieser Basis unterschiedliche Betriebsmodelle: Sie stellt alle Technologien sowohl für Hosting-Anbieter als auch für den On-Premise-Betrieb zur Verfügung und ermöglicht so sowohl reine Cloud-Lösungen als auch hybride Szenarien.

Univention und IBM rufen Cloud-Service-Provider, aber auch Systemhäuser, Internet-Service-Provider und Software-Anbieter auf, sich an der Open Cloud Alliance zu beteiligen. Zu den ersten Software-Anbietern in der Allianz gehören der Anbieter der Dropbox-Alternative ownCloud, sowie die Hersteller von Kollaborationsplattformen, Open-Xchange und Zarafa. Auf der Seite der Cloud-Service-Provider haben neben Netzlink aus Braunschweig, Teuto.net aus Bielefeld und Plutex aus Bremen schon vor dem offiziellen Start der Initiative drei weitere Cloud-Service-Provider zugesagt, im ersten Quartal 2015 Angebote auf OCA-Basis realisiert zu haben. Weitere Partner werden nach Angaben der OCA in Kürze folgen.

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