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So, 16. November 2014, 13:07

Software::Distributionen::BSD::FreeBSD

FreeBSD 10.1 veröffentlicht

Das FreeBSD-Entwicklerteam hat sein BSD-Derivat in der Version 10.1 veröffentlicht. Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag darauf, FreeBSD 10.0 zu stabilisieren und einige neue Funktionalitäten einzuführen.

Anton K. Gural/freebsd.org

In FreeBSD 10.1 ersetzt der Konsolentreiber vt(4) sein bisheriges Pendant Syscons. vt stellt Anwendern virtuelle Terminals bereit, die UTF8-Multibyte-Zeichen und verschiedene Schriftarten im Grafikmodus unterstützen sowie KMS-Video-Treiber integrieren und mit ihnen einen Umschalten zwischen dem X-Window-System und dem virtuellen Terminal ermöglichen. Der Hypervisor bhyve(4) unterstützt FreeBSD/i386-Gäste und kann von einem ZFS-Dateisystem starten. Die Hypervisor virtio(4) API wurde in 64 Bit implementiert und es lassen sich die Möglichkeiten virtueller CPUs abfragen.

Die neue FreeBSD-Version unterstützt SMP im armv6-Kernel und viele zusätzliche Einplatinenrechner mit ARM-Prozessoren, darunter das Chromebook (Samsung Exynos 5250), den Colibri (Freescale Vybrid) , den Cosmic (Freescale Vybrid), den IMX53-QSB (Freescale i.MX53), den Radxa (Rockchip rk30xx) oder das Wandboard (Freescale i.MX6). Ferner zogen in FreeBSD 10.1 etliche Treiber für Plattformen von Texas Instruments wie das Beagleboard und Pandaboard sowie mehrere neue Netzwerkgeräte ein.

Die FreeBSD/amd64-Architektur erlaubt UEFI-Boot. Im Bootloader gibt es nun ein Menü, um einen Kernel auszuwählen. FreeBSDs IPv4- und IPv6-Stacks lernten das UDP-Lite-Protokoll kennen. Mit autofs(5) ist in FreeBSD 10.1 ein neuer Automounter zu finden. Die Entwickler aktualisierten viele Pakete, darunter OpenSSH, Sendmail, OpenPAM, OpenSSL oder das Paketverwaltungswerkzeug pkg. Weitere Neuerungen sind in den Veröffentlichungsnotizen aufgeführt.

FreeBSD ist für Rechner mit amd64-, i386-, ia64-, powerpc-, powerpc64-, sparc64- und armv6-Architekturen verfügbar. Auf verschiedenen Spiegelservern werden Abbilder für DVDs (Basis-OS, Dokumentation, vorkompilierte Pakete für grafische Workstation, Live-Rettungssystem), CDs und USB-Sticks (Basis-OS und Live-Rettungssystem oder Netzwerkinstallation) und vorinstallierte virtuelle Maschinen (qcow2, vhd, vmdk, raw) bereitgestellt. Zudem gibt es Images für Amazon EC2 und Microsoft Azure.

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