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Fr, 21. November 2014, 18:37

Software::Systemverwaltung

Client-Management-System opsi 4.0.5 verwaltet erstmals Linux-Clients

Die neue Version 4.0.5 des freien Client-Management-Systems opsi der Mainzer uib GmbH kann jetzt erstmals Linux-Clients verwalten. Ursprünglich war das auf einem Linux-Server laufende System nur zur Verwaltung von Windows-Clients vorgesehen.

Auswahl eines Client-Rechners in Opsi

uib GmbH

Auswahl eines Client-Rechners in Opsi

Mit opsi lassen sich - ausgehend von einem Linux-Server - Client-Systeme automatisiert installieren und mit Software, Patches und administrativen Skripten versorgen. Eine Hard- und Software-Inventarisierung ist in das Produkt integriert. Dabei sorgt eine grafische Verwaltung für den Überblick und ermöglicht eine einfache Administration.

Ein Dreivierteljahr nach der letzten Aktualisierung von Opsi erscheint jetzt Version 4.0.5, die trotz des geringen Unterschiedes in den Versionsnummern einige Neuerungen enthält. Eine der größten Neuerungen ist in dieser Ausgabe der »Linux-Agent«. Mit dem neuen Modul wird Opsi erstmals auch für reine Linux-Umgebungen interessant. Das Ziel der Entwicklung war, die beiden Welten, Windows und Linux, in dieselben Verwaltungsvorgänge und Werkzeuge zu integrieren. Aus diesem Grund ist der Code des »opsi-client-agent« für Linux so weit wie möglich identisch mit dem Windows-Client und mit diesem befehlskompatibel.

Für zahlreiche Linux-Distributionen stehen kostenfrei Netboot-Pakete zur Unterstützung der Installation von Linux-Clients zur Verfügung. Die Abläufe der Linux-Grundinstallationen unterscheiden sich zwischen den unterschiedlichen Distributionen erheblich. Gemeinsam für die opsi-Integration ist, dass die Installation direkt aus den Originalpaketen der jeweiligen Distribution erfolgt. »Linux-Agent« und das nachfolgend beschriebene »UEFI Support« sind im Rahmen des Kofinanzierungsmodells zunächst kostenpflichtig.

Eine zweite Neuerung ist die Unterstützung für (U)EFI-Boot. Alle aktuellen PCs besitzen ein UEFI-BIOS als Nachfolger des klassischen BIOS. Nun kann mit Hilfe des Moduls »UEFI Support« auch Opsi die Vorteile des neueren BIOS nutzen und damit booten.

Die ebenfalls neue Erweiterung »Local Image« ermöglicht die schnelle Wiederherstellung von Schulungsrechnern mittels einer lokalen Image-Kopie. Mit der Erweiterung »Local-Image« wird eine paketbasiert durchgeführte Installation lokal auf einer zweiten Partition als Image-Kopie gesichert, so dass eine schnelle Wiederherstellung möglich ist.

Darüber hinaus gibt es weitere Neuerungen, die ohne zusätzliche Kosten im opsi-Kern verfügbar sind. Mit opsi clonezilla können Images von Clients auf einem Netzlaufwerk gesichert und wieder zurückkopiert werden. Der opsi-setup-detector ist ein Programm zur automatisierten Skript-Erstellung. Installationsdateien werden analysiert und mit den entsprechenden Aufrufen und Parametern in ein opsi-Skript überführt. Außerdem wurde der opsi-Konfigurations-Editor überarbeitet. Durch die Überarbeitung der Datenbank-Abfragen wurde er daneben auch schneller. Weitere Details über die Änderungen sind in den Anmerkungen zur Veröffentlichung (PDF) zu finden.

Opsi unterstützt jetzt deutlich mehr Linux-Distributionen als Server. Neben UCS 3.2 und Debian 7 sind das auch Debian 6, die LTS-Versionen von Ubuntu (10.04, 12.04 und 14.04), Opensuse 12.3 und 13.1, SLES 11 SP3, CentOS 6.5 und 7 sowie RHEL 6.6 und 7.

Für Opsi-Tests steht eine virtuelle Maschine zur Verfügung. Die virtuelle Maschine ist noch auf dem Stand von opsi 4.0.4, soll jedoch in den nächsten Wochen aktualisiert werden. Die neue Version von opsi samt Handbüchern findet man auf Sourceforge.

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