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Mi, 26. November 2014, 12:25

Software::Mobilgeräte

Tizen weiterhin nicht im Mobilmarkt präsent

Die professionelle Samsung Systemkamera NX1, die Tizen als Betriebssystem einsetzt, steht kurz vor der Veröffentlichung. Sie wird der Nachfolger der erfolgreichen NX 30, die ebenfalls auf das Linux-Betriebssystem setzt. Mobilgeräte mit Tizen OS sind jedoch weiterhin Fehlanzeige.

Samsung NX1

Samsung

Samsung NX1

Die von Samsung auch als Smart Cameras bezeichneten spiegellosen Systemkameras der NX-Serie sind seit 2010 im Handel. Mitte 2013 erschien mit der Samsung NX300M die erste Kamera mit Tizen als Betriebssystem, gefolgt von der NX30 zur CES im Januar 2014. Die jetzt in den Handel kommende NX1 ist das Flagschiff der Serie. Das Herzstück ist der BSI-CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 28 Megapixeln Auflösung. Dazu kommt der Bildprozessor DRIMe V, die gemeinsam einen Autofocus von 55 ms ermöglichen. Neben dem Sucher gibt es ein drei Zoll großes berührungssensitives Super-AMOLED-Display. Die Kamera beherrscht NFC und WiFi. Ohne Objektive wird die NX1 1400 Euro kosten.

Tizen OS greift langsam Raum in Smart TVs, Smart Cameras, in Wearables und in Automobilen. Im Mobilmarkt, wo die Einführung von Tizen OS zuerst erwartet wurde, tut sich hingegen nichts. Im Gegenteil werden bereits offiziell angekündigte Geräte wie das Samsung Z Smartphone wieder abgekündigt. Das Gerät aus dem mittleren Marktsegment sollte im dritten Quartal 2014 zuerst in Russland eingeführt werden. Der Konzern hat diese Veröffentlichung allerdings wieder gestrichen und will sich nun mit Tizen auf günstige Smartphones aus dem Einsteigersegment verlegen, um sich gegen chinesische Anbieter wie Xiaomi, die günstige Android-Smartphones produzieren, zu platzieren. Zudem sei der Markt für Tizen-Apps noch nicht weit genug entwickelt. Somit könnte Konkurrent Huawei recht behalten mit der Aussage, Tizen habe keine Chance im Mobilmarkt.

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