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Mo, 1. Dezember 2014, 11:36

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 17.1 Cinnamon und Mate fertiggestellt

Clement Lefebvre, Gründer und Mitentwickler des Ubuntu-Derivats Linux Mint und der Desktop-Umgebungen Mate und Cinnamon, hat die Veröffentlichung von Linux Mint 17.1 Mate und Cinnamon bekannt gegeben.

Updatemanager in Linux Mint 17.1 Cinnamon

Linux Mint

Updatemanager in Linux Mint 17.1 Cinnamon

Seit der im Juni veröffentlichten Version Linux Mint 17 möchten die Mint-Entwickler nur noch die Ubuntu-LTS-Versionen als Grundlage für ihr Derivat nutzen. Linux Mint 17.1 baut auf einem Kernel 3.13 sowie den Paketen aus Ubuntu 14.04 auf und wird bis 2019 mit Updates versorgt. Die aktuell veröffentlichte Version hört auf den Namen Rebecca. Die Entwickler frischten in den Desktop-Varianten Cinnamon und Mate viele Softwarepakete auf.

Rebecca Cinnamon kommt mit der vom Linux-Mint-Team entwickelten Desktopumgebung Cinnamon 2.4. Cinnamon nutzt die modernen Funktionalitäten aus Gnome 3, bildet aber Aussehen und Bedienung von Gnome 2 nach. Der in der Linux-Mint-Mate-Variante enthaltene Gnome-2-Fork unterstützt von Haus aus Compiz und bringt zusätzlich den Mate-eigenen Window-Manager Marco mit. Die weiteren Neuerungen betreffen sowohl Linux Mint Mate als auch Cinnamon.

Der überarbeitete Update-Manager gruppiert nun Pakete gemäß der Softwarequellen. Im Update-Dialog werden nicht mehr einzelne Pakete aufgeführt, sondern alle Pakete, die von der Aktualisierung eines Pakets betroffen sind und ebenfalls auf einen neuen Stand gebracht werden müssen. Der Dialog für die Kernel-Auswahl macht Änderungen deutlicher und möchte so Anwendern die Entscheidung erleichtern, ob er einen Kernel aktualisiert oder beibehält.

Die Schnittstelle für die Spracheinstellungen zeigt mehr Informationen und bietet eine Auswahl der Eingabemethode, was vor allem Anwendern helfen soll, die oft Zeichen eingeben müssen, die nicht auf der Tastatur verfügbar sind. Die Entwickler feilten am Aussehen des Login Screens und beschränkten dessen Log-Ausgabe auf 200 KB pro Sitzung, womit sie »Warn-Spam« vermeiden möchten.

In beiden Desktop-Varianten wurde das Artwork aktualisiert. Die Entwickler spendierten dem System ein neues pastebin-Kommando, mit dem sich Code-Schnippsel sofort zu dem gleichnamigen Online-Dienst senden lassen. search sucht nun standardmäßig im aktuellen Ordner und das Apt-Kommando wird von der Bash-Vervollständigung unterstützt.

Linux Mint 17.1 erfordert mindestens ein System mit 512 MB RAM und 9 GB freien Festplattenspeicher. Das freie Betriebssystem ist als Abbild für DVDs oder USB-Speichermedien auf verschiedenen Spiegelservern erhältlich.

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