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Di, 9. Dezember 2014, 12:59

Software::Grafik

Darktable 1.6 unterstützt riesige Bilder

Die virtuelle Leuchttisch- und Dunkelkammer-Anwendung Darktable ist in der Version 1.6 erschienen. Die Software möchte Fotografen bei ihrer Arbeit unterstützen, indem sie Funktionen zum Betrachten und Verwalten der Negative bietet. Zudem ist es möglich, RAW-Bilder zu entwickeln.

Darktable

Mirko Lindner

Darktable

Darktable 1.6 kann gleich mit einer ganzen Reihe Neuerungen aufwarten. Es werden High-DPI-Monitore unterstützt, es gibt eine Diashow und Fotografen können akustische Notizen abspielen. Die Anwendung kann auf 64-Bit-Systemen ab sofort TIFF-Dateien mit einer Auflösung von bis zu 26770 x 13385 Pixeln verarbeiten. Das Kommandozeilenprogramm darktable-cli ist nicht länger auf einen X-Server angewiesen, wodurch es auch auf Headless-Servern einsetzbar wird. Werden Dateien gespeichert, ist es jetzt erlaubt, ältere DAteien mit gleichem Namen zu überschreiben. Ein Crawler synchronisiert beim Programmstart alle XMP-Dateien und einmal vorgenommene Linsenkorrektureinstellungen lassen sich via Copy&Paste auf mehrere Bilder anwenden.

Die Read/Write-Funktion für TIFF-Dateien wurde überarbeitet, so dass sie jetzt 32-Bit-Fließkommazahlen nutzt und Kompression unterstützt. PPI-Einstellungen für JPGs dürfen exportiert werden und Bilder lassen sich über einen verschlüsselten HTTPS-Kanal zu Flickr hochladen. Die Entwickler legten beim Lua-Scripting Hand an, so dass Fotografen nun Bilder mit Lua kopieren, verschieben, zurücksetzen oder löschen können. Ferner ist es mit Lua möglich, für manche Aktionen Trigger zu definieren oder Schnappschüsse zu manipulieren.

Verschiedene Funktionen wie Weißabgleich, Invertieren oder komprimierter EXR-Export konnten die Entwickelr beschleunigen. Darktable 1.6 unterstützt X-Trans-Sensoren und mehrere Dutzend neue Kameras. Ferner behoben die Entwickler zahlreiche Fehler. Die Veröffentlichungsnotiz enthält weitere Neuerungen und Änderungen.

Darktable wird unter der GPLv3 veröffentlicht. Das Programm wird in C umgesetzt und läuft unter Linux und Mac OS X. Die aktuelle Version kann als Binärpaket für Mac OS X und Quellcodearchiv für Linux heruntergeladen werden.

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