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Mo, 15. Dezember 2014, 12:01

Hardware::Platinencomputer

RED Brick - Bastelrechner von Tinkerforge

Die in Stukenbrock ansässige Tinkerforge GmbH hat ihr Elektronik-Baukastensystem um den RED Brick ergänzt. Bei den als Bricks und Bricklets bezeichneten Tinkerforge-Bausteinen handelt es sich um fertige Module mit bereits aufgelöteten Schaltkreisen. Diese sind für Bastler gedacht, die schnell eigene Projekte umsetzen möchten. Um die Module zu nutzen, sind keine Elektronik-Kenntnisse nötig.

Tinkerforge RED Brick

Tinkerforge

Tinkerforge RED Brick

Tinkerforges RED Brick (Rapid Embedded Development Brick) fällt mit Abmessungen von 40 x 40 x 16 mm kompakt aus. Auf der Platine sind ein ARM Cortex A8-Prozessor Allwinner A10s mit einer Taktfrequenz von 1 GHz und einer integrierten Mali400-GPU, 512 MB DDR3-Arbeitsspeicher und ein Slot für MicroSD-Karten untergebracht. Ferner gibt es einen USB-2.0-Port, einen Mini-USB- und einen Micro-HDMI-Anschluss, Stapelverbinder, um das Board mit weiteren Bricks und Bricklets zu kombinieren und einen GPIO-FPC-Steckverbinder. Das Board allein wiegt 14 Gramm. Im Leerlauf hat es eine Leistungsaufnahme von 0,75 Watt und unter Last verbraucht es 1,1 Watt.

Als Betriebssystem für den RED Brick stellt Tinkerforge auf Debian Linux basierende Abbilder bereit. Um das Brick und andere Module zu programmieren, können Entwickler auf C/C++, C#, Delphi/Lazarus, Java, JavaScript, MATLAB/Octave, Perl, PHP, Python, Ruby, Shell und Visual Basic zurückgreifen. Auf seiner Webseite bietet das Stukenbrocker Unternehmen für alle unterstützten Programmiersprachen die Tinkerforge API und mehrere Bibliotheken an. Die am häufigsten benutzten Bibliotheken sind bereits im SD-Karten-Abbild des RED Bricks enthalten.

Tinkerforge kann mit einem umfangreichen Sortiment an Bricks und Bricklets aufwarten. Mit diesen lassen sich Motoren steuern, Sensoren auslesen, Relays schalten oder Displays ansprechen. Die bisherigen Module »mussten eingebettet, hardwarenah und mit speziellen Sprachen programmiert werden. Mit dem RED Brick kann dies nun mit nahezu jeder Programmiersprache, schnell und einfach über eine intuitive API geschehen«, so Bastian Nordmeyer, Mitgründer der Tinkerforge GmbH. Um den RED Brick in bestehende Netze einzubinden, bietet der Hersteller auch WLAN- und Ethernetmodule an. Letzteres kann auch genutzt werden, um den RED Brick mittels Power-over-Ethernet mit Energie zu versorgen.

Wie bei den anderen Modulen des Baukastensystems handelt es sich auch beim RED Brick um Open Hardware. Der Baustein kann ab sofort für knapp 70 Euro zuzüglich Versandgebühren bei Tinkerforge bestellt werden.

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