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Di, 16. Dezember 2014, 13:38

Software::Distributionen::Fedora

Unterstützung für Fedora 19 endet bald

Wie Dennis Gilmore in einer E-Mail an die Liste des Projektes schreibt, endet in nicht einmal einem Monat planmäßig die Unterstützung der Version 19 der Fedora-Distribution. Nutzer des Produktes sollten dementsprechend ihre Systeme auf eine aktuelle Version von Fedora aktualisieren.

Fedora 19 wurde im Juli 2013 veröffentlicht. Unter den zahlreichen Neuerungen der Distribution fanden sich unter andrem neue und aktualisierte Programme für die Modellierung und den 3D-Druck, darunter OpenSCAD, Skeinforge, SFACT, Printrun und RepetierHost. Für Entwickler gab es den Developer's Assistant, OpenShift Origin für die Verwaltung von Clouds, die populäre Javascript-Plattform node.js zum Erstellen von skalierbaren Netzwerkanwendungen, Ruby 2.0.0 und Ruby 1.9.3 und die visuelle Entwicklungsumgebung Scratch.

Benutzer der alten Version sollten allerdings über eine Migration ihrer Systeme nachdenken, sofern noch nicht passiert. Denn bei der Linux-Distribution Fedora gilt die Regel, dass jede Version noch einen Monat über das Erscheinen der übernächsten Version hinaus unterstützt wird. Nach dem Erscheinen von Fedora 21 Anfang dieses Monats ist nun die Zeitspanne für Fedora 19 abgelaufen. In einer Mitteilung auf der Fedora-Mailingliste erinnert deshalb Dennis Gilmore bereits jetzt daran, dass am 6. Januar die offizielle Unterstützung für Fedora 19 eingestellt wird.

Fotostrecke: 8 Bilder

Übersichtsseite der Installation von Fedora 19
Software-Auswahl bei der Installation von Fedora 19
Paketverwaltung YumEx in Mate in Fedora 19
Firefox in Mate in Fedora 19
Mate 1.6-Desktop mit einigen Applikationen in Fedora 19
Ab diesem Zeitpunkt werden deshalb keine offiziellen Updates mehr herausgegeben - auch nicht für Sicherheitslücken. Fedora 19 ist damit Geschichte und sollte von jedem verantwortungsbewussten Administrator nicht mehr verwendet werden. Alle noch verbliebenen Benutzer der alten Version werden deshalb von dem Fedora-Team aufgefordert, eine neue Version der Distribution, bevorzugt Fedora 21 zu nutzen. Eine Übersicht, wie ein System auf die aktuelle Fedora-Version aktualisiert werden kann, liefert die Seite des Projektes. Wer eine längere Unterstützung wünscht, kann alternativ auch auf eine Unternehmens-Variante, wie beispielsweise CentOS, setzen.

Unterdessen arbeiten die Entwickler bereits an der kommenden Version der Distribution. Nachdem bereits diverse Neuerungen für die neue Variante bekannt gegeben wurden, hat das Team auch den möglichen Zeitrahmen abgesteckt und festgelegt, dass mit einer Freigabe vor Mitte Mai des kommenden Jahres nicht zu rechnen ist.

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