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Di, 16. Dezember 2014, 16:54

Gesellschaft::Politik/Recht

OSI legt Jahresbericht 2014 vor

Die Open Source Initiative hat sich ihrem Bericht zufolge im Jahr 2014 stärker als je zuvor in der Open-Source-Gemeinschaft engagiert.

OSI

Die steuerbefreite, als gemeinnützig anerkannte Open Source Initiative (OSI) hat nach internen Umstrukturierungen und der Ausweitung der Mitgliedschaft erstmals einen Jahresbericht ihrer Aktivitäten präsentiert. Dieser gibt einen Überblick über die Ziele und Unterstützer sowie die Aktivitäten der Mitglieder und des Vorstands. Der Bericht für das Jahr 2014 liegt jetzt als achtseitiges PDF-Dokument vor.

Die OSI entstand im Jahr 1998, um die sogenannte Definition von Open Source zu formulieren und die Ziele von Open Source in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Zu ihren weiteren Aktivitäten zählt ferner traditionell, Lizenzen zu prüfen und als Open-Source-Lizenzen zu publizieren, wenn sie mit der Open-Source-Definition konform sind, und als Ansprechpartner und Berater in Lizenzfragen zu fungieren.

Mitglieder der OSI können Organisationen und seit Mitte 2012 auch Einzelpersonen werden. Die Mitglieder bestimmen durch die Beteiligung an Arbeitsgruppen den Kurs der OSI mit. Der vor gut einem Jahr ernannte General Manager Patrick Masson ist der erste und einzige Angestellte, der von der Organisation bezahlt wird, und unterstützt die Aktivitäten der Mitglieder.

Im Zuge der Umstrukturierungen wurden dieses Jahr erstmals drei Vorstandssitze durch Vertreter der individuellen Mitglieder besetzt, und zwar durch Leslie Hawthorn, Allison Randal und Richard Fontana. Als Vertreter der assoziierten Organisationen kam Stefano Zacchiroli, ehemaliger Debian-Projektleiter, in den Vorstand.

Arbeiten an der OSI-Infrastruktur umfassten ein erneuertes CRM-System, ein Wiki für die Gemeinschaft, verbesserte Präsenz in sozialen Medien, erweiterte Spendenmöglichkeiten, einen Shop für Fanartikel, Web-Konferenzen für Mitglieder und einiges mehr. Die Anwaltskanzlei DLA Piper leistet der OSI kostenlose Beratung, und die PR-Agentur AgilePR kümmert sich kostenlos um die Pressemitteilungen der OSI. Verschiedene Vorstandsmitglieder haben die Verantwortung für bestimmte Aufgabenbereiche übernommen, darunter Unternehmensspenden, Information und Schulungen, Identität, Inkubator, Infrastruktur, Lizenz-Prüfung, Marketing und Mitteilungen, Mitgliedschaft und Markenrechtsfragen.

Die OSI hat verstärkt an Gemeinschaftsveranstaltungen teilgenommen, in der Regel mit Ständen oder Vorträgen. Die Kommunikation mit der Gemeinschaft wurde durch die Herausgabe von sechs Newslettern verstärkt. Zahlreiche neue Mitglieder kamen hinzu. Zu den Unternehmen, die die OSI unterstützen, zählen Adobe, Black Duck Software, Craigslist, HP, IBM, Google und Twitter. Dazu kommen jetzt auch noch Blindside Networks, Engineering Group, Linux Journal, NGINX und XWiki. Daneben gibt es auch Partnerschaften mit Organisationen im Open-Source-Umfeld.

Ein Inkubator-Programm wurde gestartet, das Projekte wie Free Libre Open Works (FLOW) Syllabus (Lernmaterialien zum Umgang mit freien Werken) und eine Arbeitsgruppe zu Aspekten der Steuerbefreiung in den USA umfasst. Weitere Aktivitäten der OSI waren unter anderem die Eintragung der eigenen Logos als Marken, das Ansprechen von Organisationen und Firmen, die die Bezeichnung »Open Source« missverständlich verwendeten, Beobachtung und Kommentierung von wichtigen Gerichtsprozessen und Teilnahme an der Netzneutralitäts-Kampagne.

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