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Mi, 20. September 2000, 21:52

Software::Web

GPulp: Revolutioniert Open Source die Web-Suche?

Das Entwicklungsteam des Open-Source-Projekts Gnutella Next Generation hat eine neue Technik angekündigt, die das Durchsuchen des Internet revolutionieren soll: "GPulp" (General Purpose Location Protocol) basiert auf der von Nullsoft im Rahmen des Peer-to-peer-Projekts "Gnutella" entwickelten Struktur.
Von Oliver

Damit lassen sich zwischen zwei Nutzern beliebige Dateitypen austauschen, ohne dass dazu - wie etwa bei der MP3-Tauschbörse "Napster" - zentrale Server zwischengeschaltet sein müssen.

GPulp nutzt die für Gnutella entwickelten Protokolle, um das ganze (!) Netz zu durchsuchen. Die dabei gefundenen Ergebnisse werden in Echtzeit und nicht wie bei klassischen Suchmaschinen anhand automatisch oder redaktionell generierter Indexe ermittelt. Sebastien Lambla, Leiter der Projekts, hofft auf ersten funktionsfähigen Code bis zum Beginn kommenden Jahres. Allerdings gebe es vorher noch jede Menge zu tun, so der Team Manager: "Wir wollen das Projekt nicht überstürzen, weil es für die Computerindustrie so wichtig ist. Wir brauchen Leute von Intel, Cisco, IBM, Sun, ja sogar von Microsoft, damit alle diese neue Suchplattform unterstützen. Und wir müssen all die Entwickler da draußen für Gnutella und neue Techniken allgemein gewinnen."

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