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Mo, 12. Januar 2015, 12:53

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 17.1 nun komplett

In den letzten Tagen hat das Team um Clement »Clem« Levebvre den Zyklus von Linux Mint 17.1 »Rebecca« mit der Veröffentlichung der Versionen für KDE und Xfce abgeschlossen.

Wie bereits für Cinnamon und MATE gelten auch für KDE und Xfce die Änderungen beim Update Manager, dem Anmeldemanager den Spracheinstellungen und dem Artwork. So erhielt der Update Manager eine Überarbeitung, in der er nun keine einzelnen Pakete mehr anzeigt, sondern zusammengehörende Paketgruppen, die vom Upgrade eines Paketes betroffen sind. So soll verhindert werden, dass Nutzer einzelne Pakete installieren, die die Installation destabilisieren könnten. Die Auswahl eines Kernels im Update-Manager wurde intuitiver gestaltet und gewährt einen besseren Überblick über Sicherheitskorrekturen oder Regressionen. Der Software-Manager warnt den Anwender jetzt noch eindeutiger, wenn bei einer Aktualisierung Pakete entfernt werden sollen.

Fotostrecke: 4 Bilder

Setup des Login Managers
Kernelauswahl
Update Manager zeigt Paketgruppen
Xfce: Zwei Fenster-Manager
Der Anmeldemanager MDM erhielt eine Überarbeitung seines Einstellungsdialogs und kategorisiert die Einstellungsgruppen nun übersichtlich mit Icons. Die Fehlerausgabe von Anwendungen, welche auf dem XServer laufen und in die Datei .xsession-errors im Home des Anwenders schreiben wurde auf 200 KB beschränkt, was rund zwei- bis viertausend Zeilen entspricht. Somit wird verhindert, dass Fehlerausgaben oder Warnungen in großer Anzahl die Festplatte volllaufen lassen können. Die Ausgabe in diese Datei kann zudem jetzt gefiltert werden. Die Einstellungen dazu sind im MDM-Setup konfigurierbar. Zudem wurde, ähnlich wie mit pastebinit bei Debian, ein Befehl eingeführt, der Fehlermeldungen direkt in ein Pastebin im Netz leitet. Neben apt-get verfügt nun auch apt über eine Vervollständigung in der Datei bash-completion. Allen Varianten von Linux Mint 17.1 gemeinsam ist ein Kernel aus der Reihe 3.13 sowie die Paketbasis von Ubuntu 14.04.

Die Variante mit KDE als Desktop-Umgebung basiert auf dessen Version 4.14. Für Mint wurde die digitale Brieftasche KWallet so angepasst, dass die Konfiguration bei der ersten Anmeldung am frisch installierten System automatisch vorgenommen wird. Der Wallet-Manager ist weiterhin verfügbar, um eine manuelle Konfiguration zu ermöglichen. Für die Xfce-Variante, die auf Xfce 4.10 setzt, wurde dem Fenster-Manager Xfwm mit Compiz ein zweites Pendant zur Seite gestellt, das bei ausreichend gut ausgestatteten Rechnern in den Desktop Settings ausgewählt werden kann, um Desktop-Effekte darzustellen. Das Brennprogramm Xfburn kann nun mit Blu-Ray umgehen. Im Panel wurden Starter für Firefox und das Terminal angelegt.

Auf dem Server des Projekts stehen nun alle Varianten zum Download bereit. Ein sauberer Upgrade-Pfad von Mint 17 auf 17.1 ist für alle vier Varianten gewährleistet, eine Anleitung dazu findet sich im MintBlog. Mint 17.7 erhält bis 2019 Unterstützung.

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