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Mo, 19. Januar 2015, 12:24

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint hält sich bei Systemd noch zurück

Bei Linux Mint beginnt nach dem Abschluss der Reihe 17.1 ein neuer Entwicklungszyklus. Als erstes Projekt wird die Veröffentlichung von LMDE 2 »Betsy« vorbereitet.

Linux Mint

LMDE ist die Mint-Variante, die auf Debian aufsetzt anstatt auf Ubuntu. Im letzten Herbst wurde bekannt gegeben, LMDE 2 werde auf das stabile Debian 8 »Jessie« als Basis setzen und nicht mehr auf den Testing-Zweig. Somit ist nach Mint, das auf Ubuntu LTS setzt, auch LMDE auf einer stabilen Basis anstatt einem Rolling-Release-Zyklus. Allerdings wird LMDE 2, von dem die Entwickler im Februar eine Beta-Version vorlegen möchten, im Gegensatz zu Debian 8 vorerst bei Sysvinit als Init-System bleiben und erst später auf Systemd wechseln, wie Chefentwickler Clement »Clem« Levebvre jetzt bekannt gab.

Im Mint-Blog schreibt er, er wolle Systemd noch mehr Zeit zum Reifen lassen und so die spätere Integration erleichtern und Kompatibilitätsprobleme vermeiden. Als Kandidaten für den Umstieg auf Systemd sieht er Linux Mint 18 und LMDE 3. Mint 18 wird es erst in zwei Jahren nach der Veröffentlichung von Ubuntu 16.04 LTS geben. LMDE 3 wird vermutlich erst nach der Veröffentlichung von Debian 9 »Stretch« erfolgen, das frühestens 2017 zu erwarten ist.

Cinnamon, das neben MATE eine der Desktop-Umgebungen für LMDE darstellt, fehlt bisher in Version 2.4 jegliche Unterstützung für Systemd. Diese soll mit Version 2.6 dergestalt folgen, dass Cinnamon, wie Levebvre schreibt, zur Laufzeit zwischen Systemd und Consolekit/Upower wechseln kann. Der Entwickler sieht insgesamt keine technischen Probleme, weiterhin bei Sysvinit zu bleiben, da Debian 8 neben Systemd auch Sysvinit weiter unterstützt.

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