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Di, 20. Januar 2015, 10:38

Software::Mobilgeräte

Adobe Lightroom Mobile für Android

War die mobile Version von Adobes Fotobearbeitung Lightroom bisher nur für Apples iOS verfügbar, zieht Adobe nun mit einer Version für Android nach und erntet Kritik.

android.com

Die mobile Version von Adobes Lightroom ermöglicht als Begleit-App der Desktopversion das Bearbeiten, Organisieren und Teilen von Fotos auf Smartphones. Die App ist Bestandteil der Adobe Creative Cloud, die für ab rund 12 Euro monatlich Photoshop CC und Lightroom im Abonnement bietet. Hier klinkt sich die neue App ein und synchronisiert nicht nur Fotos, sondern auch am Mobilgerät vorgenommene Änderungen am Bild.

Der Funktionsumfang entspricht dem der im April 2014 veröffentlichten iOS-App. Sie erlaubt Belichtungskorrekturen und Weißabgleich sowie das Zuschneiden der Bilder. Zudem können Bewertungen und Tags gesetzt und verschiedene Filter angewendet werden. Vor der Synchronisation mit dem Desktop, die das originale Foto und die Änderungen separat mit dem Desktop abgleicht, werden verschiedenste unterstützte Raw-Formate von rund 25 - 30 Megabyte auf unter 2 Megabyte komprimiert und bleiben trotzdem genauso editierbar wie die Raw-Daten.

Die App ist auf Smartphones mit einer Quadcore-CPU mit mindestens 1,7 GHz, einem Gigabyte RAM und acht Megabyte Speicherplatz lauffähig. Adobes Empfehlung geht mit 2,2 GHz und zwei Gigabyte RAM noch darüber hinaus. Es muss zudem mindestens Android 4.1 installiert sein. Es können nicht nur mit dem Smartphone aufgenommene Fotos, sondern auch solche aus der Desktop-Version eingebunden werden, die mobil bearbeitet werden sollen.

Leider ging Adobe bei der Android-Version den umgekehrten Weg wie bei iOS, wo zuerst eine Version für das iPad und dann für das iPhone erschien. So ist die Android-Version von Lightroom auf Tablets derzeit nicht lauffähig. Dafür bezieht der Hersteller auf Google Play in den Reviews reichlich Kritik. Adobe sicherte zu, man arbeite an einer optimierten Version für Tablets. Aber auch Stottern, falsche Speicherangaben und fehlende Unterstützung für SD-Karten werden neben einem von iOS abgekupferten Design bemängelt.

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