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Fr, 23. Januar 2015, 10:01

Software::Distributionen::Fedora

Fedora mit Problem bei Paket-Updates

Die Paketverwaltung von Fedora 21 weist einige Fehler auf, die den Standardweg des Paket-Updates scheitern lassen können. Auf der Kommandozeile soll das Update aber weiterhin funktionieren, und genau diesen Weg müssen viele Fedora-Anwender jetzt einschlagen, um die entsprechende Korrektur einzuspielen.

fedoraproject.org

Der Standardweg für Paket-Updates ist in Fedora 21, sofern man Gnome als Desktop nutzt, dass das System regelmäßig die Update-Server abfragt und den Benutzer über anstehende Updates benachrichtigt. Dieser Startet dann »Gnome Software«, das die Updates anzeigt und dem Benutzer ein »Offline-Update« anbietet. Das besteht darin, dass das System neu gebootet wird und dann die Updates einspielt.

Allein schon von dieser Beschreibung dürften altgedienten Linux-Anwendern die Haare zu Berge stehen. Schließlich ist es seit jeher möglich, Updates während des Betriebes einzuspielen - wann und ob man überhaupt neu bootet, entscheidet man selbst. Gnome-Benutzern wird diese Selbstbestimmung verweigert, zumindest solange sie »Gnome Software« nutzen.

Doch »Gnome Software«, das, wie im Artikel »Fedora 21« beschrieben, ohnehin nur Teilaspekte der Paketverwaltung abdeckt, ist nicht das eigentliche Problem. Wie sich jetzt herausstellte, funktioniert dieser Update-Mechanismus seit etwa zwei Wochen nicht mehr zuverlässig. Benutzer könnten nach dem Reboot mit der Meldung »Failed To Update« konfrontiert werden, und spätere Installationen, Deinstallationen oder Updates von Paketen scheitern dann. Die Ursache sind Fehler in PackageKit und zugehörigen Komponenten wie libhif (#1183010 und #1181501 im Bugzilla von Red Hat). Korrekturen stehen bereit, müssen jedoch aufgrund der Fehler über die Kommandozeile eingespielt werden.

Die Mitteilung von Fedora empfiehlt das Kommando yum update --advisory=FEDORA-2015-0921 als Root. Damit werden die fehlerhaften Pakete aktualisiert. Um weiteren Fehlern vorzubeugen, werden mit dem Kommando keine anderen Pakete geändert. Wer trotzdem noch Probleme bei weiteren Updates feststellt, sollte das Kommando pkcon repair ausführen und das System neu booten.

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