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Do, 29. Januar 2015, 10:32

Software::Kommunikation

Erfolgreiche Mozilla-Spendenkampagne

Andrea Wood, verantwortlich für Online-Kampagnen der Mozilla Foundation, hat ein Resumee der Spendenkampagne zum Jahresende 2014 gezogen.

Mozilla

In ihrer Auswertung der Spendenkampagne stellt Wood erfreut fest, dass 3,19 Millionen US-Dollar eingenommen werden konnten, während bei der gleichen Aktion im Jahr 2013 lediglich 1,2 Millionen erzielt wurden. Auch die Zahl der Spender stieg von rund 100.000 auf nunmehr etwa 300.000. Zum Jahresende 2014 lag die durchschnittliche Spende bei neun US-Dollar. Erstmals war im Spendenformular neben der einmaligen Spende auch die Möglichkeit einer monatlichen Zuwendung gegeben. Davon machten 2.202 Spender Gebrauch und sagten monatlich insgesamt rund 12.000 US-Dollar zu, was ein festes Jahreseinkommen von 145.000 Dollar darstellt.

Durch die Umgestaltung des Spendenformulars konnte laut Wood ein weitaus besseres Verhältnis zwischen Klickrate auf das Formular und dem Tätigen einer Spende erreicht werden. Lag dieses Verhältnis 2013 noch bei 5,5 Prozent, so erreichte man für 2014 eine Rate von über 25 Prozent. Auch das Spendenaufkommen von Ländern außerhalb der USA konnte gesteigert werden, indem 1,4 Millionen US-Dollar oder 44 Prozent der Gesamtsumme aus solchen Ländern kam. Damit war das Aufkommen aus diesen Ländern höher als das gesamte Spendenaufkommen der Kampagne 2013. Insgesamt gingen Spenden aus 176 Ländern ein, bei 96 davon verdoppelte sich die Spendensumme im Vergleich zum Vorjahr. Die Steigerungsrate in den USA lag im Jahresvergleich bei 140 Prozent, für andere Länder lag der Zuwachs bei 169 Prozent.

Im Team der Kampagne waren insgesamt 90 Personen aus sechs verschiedenen Teams, die sich täglich trafen und ihre Arbeit auf einer Wiki-Seite koordinierten. In der Auswertung der letztjährigen Kampagne sieht das Team noch Raum für Verbesserungen. Neben Übersetzungen des Formulars - die spanische Übersetzung brachte 2014 große Zuwächse in entsprechenden Ländern - soll die gesamte Arbeit im Hintergrund zeitlich früher begonnen werden. Auch beim nachträglichen Dank an die Spender sei noch Verbesserungspotenzial. Zudem soll über die Frage nachgedacht werden, ab wann der Nutzer von Firefox eine solche Kampagne als zu aufdringlich empfindet. Eine weitere Idee sei, das Spenden-Snippet Anwendern, die bereits gespendet haben, nicht mehr zu zeigen.

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