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Thema: Raspberry Pi 2 versechsfacht Prozessorleistung

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Von irgendwer am Mi, 4. Februar 2015 um 10:39 #

Das funktioniert im Kleinen prima, wenn Bandbreite keine Rolle spielt.

Allerdings kommt man schon, wenn man nur die Ethernetschnittstelle verwendet, nicht an 100 MBit/s. Beim RasbPI sind wohl so 50-60 MBit/s übliche Werte, ich les auch von 8 MByte/s, was immerhin knapp über 60 MBit/s wären. Das ist ein Wert, mit dem man durchaus leben kann. Man muss ja nicht unbedingt 100 MBit/s erreichen. Ich dagegen bin schon ein wenig enttäuscht, weil mein ARM-SoC-basiertes Serverchen "nur" rund 40 MByte/s erreicht (also rund 300 MBit/s).

Wenn man über Ethernet auf eine USB-Platte zugreift ist USB natürlich darüber hinaus noch ein geteiltes Medium. Die Datenrate dürfte da nochmals sinken. Ebenfalls dürfte die CPU-Last und Latenz höher sein als bei einer Anbindung über einfachere non-polling IOs (das ist eines der "Probleme" des ursprünglichen USB in dem Zusammenhang: es ist ein Master-Slave Interface mit passivem Slave und pollendem Master. Da gibt es aber glaube mittlerweile Besserung).

Ist immer eine Frage der Anwendung. Selbst für einen Streaming-Server/-Client oder Webserver an einem DSL-Anschluss reicht das, was der RaspPI erreicht, dicke. Bei den vielen Anwendungen, die quasi kein Ethernet benötigen, ist das ja sowieso kein Problem. Ebenso wenn der RasbPI an einem wlan-Router hängt, an dem die anderen Nutzer nur mit 56MBit-WLAN hängen. Da fällt der RasbPI sicher gar nicht erst negativ auf. ;-)

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