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Di, 3. Februar 2015, 12:31

Software::Cloud

VMware veröffentlicht Integrated OpenStack Cloud

VMware gibt die generelle Verfügbarkeit der Integration von OpenStack in die VMware-Produktpalette bekannt.

Erstmals auf der VMworld-Konferenz im August 2014 angekündigt, steht VMware Integrated OpenStack (VIO) nun nach einer Beta-Phase den Kunden des Unternehmens zur Verfügung. Die Distribution wird Kunden von VMware vSphere Enterprise Plus, vSphere mit Operations Management Enterprise Plus und allen Varianten der vCloud Suite kostenlos zur Verfügung gestellt. VIO ist nur ein Teil einer größeren, auf der VMworld vorgestellten Strategie um eine runderneuerte vSphere-Server- und vSAN-Storage-Virtualisierung. Kunden sollen mit VIO in die Lage versetzt werden, mit Werkzeugen, die sie bereits kennen ihre Unternehmungen in die Cloud auszudehnen. VIO basiert auf OpenStack »Icehouse« vom April 2014.

VIO wird als VMware Virtual Appliance bereitgestellt und per vSphere Web Client konfiguriert und bedient. Kunden laden das VMware Open Virtual Appliance (OVA) herunter, welches den VMWare Integrated OpenStack Manager beinhaltet. Von dort kann der Anwender das OpenStack OVA in das bestehende VMware-vCenter-Dashboard importieren. Das OVA bringt eine einfache Nutzerschnittstelle mit, die das Erstellen der OpenStack-Kontrolloberfläche erleichtert.

Eine hochverfügbare produktiv einsetzbare OpenStack-Umgebung soll somit in wenigen Schritten erstellt sein. Änderungen am Gastsystem oder an den OpenStack-Diensten sollen ohne Downtime möglich sein. Die OpenStack-Plattform erlaubt dem Nutzer dank ihrer APIs die Entscheidung, mit welchen Werkzeugen er daran andocken möchte. So kommt VIO mit den Komponenten Nova Compute, Horizon Dashboard, Glance Image, Neutron Network und Heat Orchestration. Der Kunde kann aber genauso gut Komponenten aus dritter Hand nutzen oder mit Eigenentwicklungen an die APIs anknüpfen.

VMware war verspätet in die Cloud gestartet, wie CEO Pat Gelsinger auf der VMworld eingestand. Trotzdem besteht der Anspruch, in die oberste Riege der Cloud-Unternehmen aufzusteigen. Neben dem Engagement für Cloud-Integration verkündete Gelsinger dort zudem eine Partnerschaft mit Google, Docker und Pivotal in Sachen Container und deren Orchestrierung.

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