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Mi, 4. Februar 2015, 10:13

Gesellschaft::Politik/Recht

Erster Statusbericht von »fixmydocuments«

Das Open Forum Europe (OFE) hatte im September 2014 eine Initiative gestartet, um Webseiten der EU zu identifizieren, die das Open Document Format (ODF) noch nicht unterstützen.

Die Webseite fixmydocuments.eu dient einerseits der Information über und Unterstützung von offenen Dokumentenformaten. Andererseits dient sie als Anlaufstelle für Bürger, die eine Webseite der Europäischen Union entdeckt haben, die ODF noch nicht unterstützt. Hierdurch soll nicht nur Dampf abgelassen werden, die Initiative soll vielmehr den Behörden der EU helfen, solche Webseiten zu identifizieren, die noch nicht für eine Umstellung auf offene Formate erfasst sind.

Europaweit finden derzeit Anstrengungen statt, offene Dokumentenformate umzusetzen, aber bei der täglich steigenden Flut an Dokumenten innerhalb der Gemeinschaft ist dies ein Unterfangen, das Zeit braucht. Ein Blogeintrag von Mitte Januar stellt fest, dass seit November 2014 die Presseverlautbarungen der Europäischen Kommission ausschließlich als PDF anstatt zusätzlich auch im DOC-Format veröffentlicht werden. Auch der EU-Nachrichtendienst, der Pressetexte aus allen EU-Institutionen sammelt, benutzt für herunterladbare Dokumente nun nur noch PDF.

Auf der Seite von fixmydocuments wurden in dem knappen halben Jahr ihres Bestehens 51 Webseiten mit mehr als 15.000 Dokumenten gemeldet, die ODF noch nicht unterstützen. Bisher wurde lediglich eine dieser Seiten umgestellt. Auf Nachfrage des Open Forum Europe bei entsprechenden EU-Institutionen wurde versichert, man nehme die Angelegenheit sehr ernst, allerdings sei der Zeitfaktor bei der Fülle an Dokumenten und den limitierten personellen Ressourcen nicht zu unterschätzen.

Die Initiative fixmydocuments wird unter anderem von Neelie Kroes, der FSFE, KDE und der Document Foundation unterstützt.

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