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Do, 5. Februar 2015, 08:10

Software::Grafik

X-Server 1.17 veröffentlicht

Die X.org-Entwickler haben die Version 1.17 des X-Servers fertiggestellt. Wichtigste Neuerung ist neben zahlreichen Optimierungen der 2D-Beschleunigungs-Architektur Glamor auch ein neuer KMS Modesetting-Treiber.

x.org

Mit einer kleinen Verspätung hat der mittlerweile bei Hewlett Packard beschäftigte Keith Packard eine aktualisierte Version des X-Servers veröffentlicht. Diese führt diverse Neuerungen ein, korrigiert Fehler und Verbesserte bestehende Systeme.

Nachdem Packard und Eric Anholt bereits in der letzten Version des X-Servers Glamor in das System aufgenommen hatten, wurde die Lösung nun weiter verbessert und beschleunigt. Das Ziel von Glamor ist weiterhin, den bisherigen 2D-Beschleunigungs-Code in allen Treibern zu ersetzen, die OpenGL oder OpenGL ES mit Hardware 3D-Beschleunigung unterstützen. Denn durch die Nutzung der 3D-Hardware lassen sich auch 2D-Operationen enorm beschleunigen. Zudem soll mit Glamor eine stabile Basis für das Ausführen von X11-Anwendungen unter XWayland geschaffen werden. Neu in der neuen Version des Servers ist auch der xf86-video-modesetting-Treiber, der nun ein fester Bestandteil des X.Org-Servers ist und als DDX-Treiber mit beliebigem DRM/KMS-Treiber funktionieren soll.

Weitere Neuerungen der aktuellen Version des Servers umfassen zahlreiche Korrekturen und Code-Cleanups. So hat beispielsweise Adam Jackson etliche tausend Zeilen Code aus dem Server entfernt, die entweder nicht mehr benötigt oder nicht mehr gewartet wurden. Jon Turney hat dagegen zahlreiche Änderungen in xwin eingepflegt und Maarten Lankhorst hat modesetting weiter stabilisiert.

Eine Liste aller Änderungen der neuen Serverversion kann unter anderem der Ankündigung des ersten Veröffentlichungskandidaten der Version 1.17 entnommen werden. X-Server 1.17 kann ab sofort von der Seite des Projektes im Quellcode heruntergeladen werden. Zu bedenken ist allerdings bei einem Update, dass die neue Version das Treiber-ABI ändert, weshalb binäre Treiberdistributionen nicht mehr funktionieren. Nvidia hat bereits reagiert und ein Update veröffentlicht. Anwender, die einen proprietären Treiber von AMD einsetzen, müssen sich allerdings noch gedulden.

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