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Fr, 20. Februar 2015, 11:15

Gesellschaft::Politik/Recht

Emilia-Romagna schließt Migration zu OpenOffice ab

Die norditalienische Region Emilia-Romagna schließt demnächst den Umstieg auf die freie Office-Suite Apache OpenOffice ab.

Initiative für mehr E-Government

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Initiative für mehr E-Government

Der Abschluss der Migration auf 4.200 Workstations in zehn Ministerien und fünf Behörden soll in den nächsten Monaten stattfinden, so Giovanni Grazia, einer der Projektmanager. Im Rahmen der Umstellung wurden mehrere zusätzliche Erweiterungen eingebunden, um die Handhabung an einigen Stellen zu verbessern. Dazu gehören die drei offiziellen Erweiterungen Alba, Pagination und PFDImport. Andere auf die Region angepasste Erweiterungen wurden eigens neu erstellt. Diese sollen in den nächsten Wochen als Open Source zur Verfügung stehen.

Eine dieser Erweiterungen stellt ODF-Dokumente so dar, wie sin in Microsoft Word aussehen würden. Hiermit sollen Abweichungen vom Layout frühzeitig erkannt werden, da Microsoft ODF nicht gänzlich unterstützt. Dieses Werkzeug sei sehr einfach zu handhaben und finde großen Anklang bei den Nutzern, so Maurizio Berti, einer der IT-Berater der Region. Berti und Grazia hatten auf der diesjährigen FOSDEM einen Vortrag über die Migration zu OpenOffice gehalten.

Grazia hat die Interoperabilität bei Verwendung verschiedener Formate als eines der Haupt-Ärgernisse für Anwender bei der Handhabung von Dokumenten erkannt. Ein weiteres Werkzeug, mit dem man prüfen kann, welche Administration in Italien mit ODF umgehen kann. Wo das nicht der Fall ist, wandelt die Erweiterung das Dokument ins passende Format um. Zudem wurde ein Open-Data-Projekt für die Region gestartet.

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