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Sa, 21. Februar 2015, 09:30

Software::Systemverwaltung

Proxmox VE 3.4 mit ZFS

Proxmox Server Solutions GmbH hat die Version 3.4 seiner Open-Source Servervirtualisierungslösung Proxmox Virtual Environment (VE) zum Download freigegeben. Herausragende Neuerungen sind das integrierte ZFS-Dateisystem, ein ZFS Storage Plug-in und Hotplug. Die neue Version basiert auf dem aktuellen Debian Wheezy 7.8.

Proxmox VE ISO-Installer mit ZFS

proxmox.com

Proxmox VE ISO-Installer mit ZFS

Proxmox VE (Virtual Environment) 3.4 integriert das ZFS-Filesystem (OpenZFS), das unter anderem Dateisystem- und Logical Volume Manager-Funktionalität kombiniert. Der Installer des Systems erlaubt zudem ZFS, ext3 und ext4 als Root-Filesystem bereits während der Installation auswählen. Bei ZFS werden alle RAID-Level unterstützt. Dabei kann ZFS entweder als lokales Verzeichnis mit Unterstützung für alle Content-Speichertypen oder als zvol-Block-Storage, aktuell mit Unterstützung von KVM-Images im Raw-Format, genutzt werden.

Neu in der aktuellen Version von Proxmox ist auch das ZFS Storage Plug-in, das die Nutzung von einem lokal installierten ZFS-System unterstützt und Live-Snapshots und Rollbacks erlaubt. Auch platz- und leistungssparende verlinkte Vorlagen und Klone sind dabei möglich. Das neue Plugin ergänzt die bereits in Proxmox VE verfügbaren Plugins für ZFS für iSCSI, Ceph, GlusterFS, NFS, iSCSI und andere.

Mit der neuen Funktion »Hotplug« können ab sofort virtuelle Festplatten, Netzwerkkarten oder USBs während des laufenden Serverbetriebs installiert oder ausgetauscht werden. Bei allen anderen installierten virtuellen Hardware-Komponenten, welche Hotplug noch nicht ermöglichen, wird ab Proxmox VE 3.4 der Vermerk »anhängige Änderungen« im Web-GUI angelegt. Dies ermöglicht dem Administrator, den aktuellen Status seiner Änderungen im Blick zu behalten.

Proxmox Virtual Environment (Proxmox VE) ist eine freie Virtualisierungsplattform, die die Linux-Hypervisor-Technologie KVM und die virtuelle Container-Technologie OpenVZ miteinander kombiniert und die Bildung von hochverfügbaren Clustern ermöglicht. Die Lösung ist unter der GNU Affero General Public License 3 (AGPL v3) lizenziert und steht in der neuen Version als ISO-Image auf der Herstellerwebseite zur Verfügung. Für Unternehmenskunden bietet Proxmox Server Solutions verschiedene Support-Dienstleistungen ab 59,90 Euro pro Jahr und CPU an.

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