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Mo, 25. September 2000, 22:24

Unternehmen

Motorola setzt auf Embedded Linux

Motorola setzt sich verstärkt für die Etablierung von Linux als Embedded-Betriebssystem sowie für die Unterstützung von Open-Source-Technologie und Open Plattform Computing ein.

Über seine hundertprozentige Tochter Metrowerks, wird Motorola voraussichtlich drei Millionen Aktien von Lineo Inc., also acht Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals des Unternehmens, zu einem Gesamtpreis von 22,5 Millionen US-Dollar erwerben. Lineo hat sich damit einverstanden erklärt, Motorola zwei Millionen Optionsscheine zu verkaufen, die in Stammaktien von Lineo umgewandelt werden.

Ziel der Investition in Lineo sowie der strategischen Partnerschaft zwischen den drei Unternehmen ist die Entwicklung gemeinsamer Produkte sowie die Bereitstellung verschiedener Services. So arbeiten Lineo und Metrowerks derzeit daran, die Embedded-Linux-Lösung von Lineo in die CodeWarrior IDE (Integrated Development Envrionemt) von Metrowerks zu integrieren. Das Resultat - CodeWarrior für Embedix - wird Linux-Entwicklern eine umfassende Plattform für die Entwicklung von Embedded-Produkten der nächsten Generation zur Verfügung stellen. CodeWarrior für Embedix wird alle gängigen Motorola Prozessorarchitekturen wie PowerPC, ColdFire, M-CORE und 68K unterstützten. Um den Anforderungen seitens der Motorola-Kunden aus den verschiedensten vertikalen Märkten gerecht zu werden, planen die drei Unternehmen, Lösungen von Drittherstellern zu integrieren.

»Angesichts der steigenden Nachfrage nach komplexeren Funktionalitäten in Embedded-Geräten, ist eine flexible, offene Plattform wie Linux ein Muß«, erklärte Fred Shlapak, Executive Vice President und President von Motorola SPS. »Als führender Anbieter von Embedded-Lösungen setzt sich Motorola verstärkt für die Etablierung von Linux als offene Plattform für die Embedded-Entwicklung ein.«

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