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Fr, 6. März 2015, 11:24

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat Enterprise Linux 7.1 erschienen

Nach neunmonatiger Entwicklungsarbeit hat Red Hat die erste Aktualisierung von Red Hat Enterprise Linux 7 veröffentlicht, die bessere Hardware-Unterstützung, kleinere Software-Updates und eine Vielzahl von Erweiterungen bringt.

Installation von Red Hat Enterprise Linux 7.1: Partitionierung

Red Hat

Installation von Red Hat Enterprise Linux 7.1: Partitionierung

Die neueste Aktualisierung der Unternehmensdistribution von Red Hat, die neun Monate nach RHEL 7.0 erscheint, verwendet weiterhin einen stark erweiterten Kernel 3.2 3.10. Neben erweiterter Hardware-Unterstützung enthält RHEL 7.1 zahlreiche Verbesserungen im Bereich der Kryptografie, Virtualisierung und Dateisysteme. Die Stack-Größe von Kernel-Prozessen wurde von 8 auf 16 KB verdoppelt.

RHEL 7.1 bringt laut Red Hat signifikante Verbesserungen für heterogene Betriebssystemumgebungen, besonders für Infrastrukturen mit einem Active Directory. Durch die Integration von CIFS mit SSSD erhalten Anwender nun einen nativen Zugriff auf Microsoft Windows File und Print Services auch ohne Winbind. Logical Volume Management (LVM) beinhaltet nun zusätzliche OpenLMI-basierte Hooks für die Verwaltung von Volume Groups und Thinly-Provisioned Volumes. Die neue Version enthält auch eine integrierte Client-Funktionalität für die Kommunikation mit Ceph Block Storage. Der LVM-Cache wird jetzt vollständig unterstützt, ebenso wie Parallel NFS (pNFS).

Zu den Verbesserungen der Identitätsverwaltung gehört die Möglichkeit, eine starke Authentifizierung mit One-Time Password (OTP) über LDAP und Kerberos unter Verwendung von Software-Tokens (zum Beispiel FreeOTP) und Hardware-Tokens führender Hersteller zu nutzen. Zusätzlich wurde das IdM-Zugangskontroll-Framework optimiert, um eine bessere Überwachung der Lese- und Schreibzugriffsrechte sicherzustellen, und ein neues Verwaltungswerkzeug für Certificate Authoritys integriert.

Für Entwickler wurde Docker hinzugefügt, einschließlich Orchestrierungs-Werkzeugen mit Kubernetes und Basis-Images von Red Hat Enterprise Linux 6 und 7. Auch OpenJDK 8 wurde hinzugefügt. Das System unterstützt nun auch höhere Speicherkapazitäten und die neuesten Prozessoren und wurde optimiert, um einige Programme und virtuelle Maschinen noch schneller ausführen zu können. Virtuelle Maschinen unter KVM können nun bis zu 240 virtuelle Prozessoren haben und USB 3 nutzen. Die Open Virtual Machine Firmware (OVMF) wurde als technische Vorschau hinzugefügt.

Zahlreiche weitere Neuerungen wurden als technische Vorschau aufgenommen. Zu diesen zählen die Dateisysteme Btrfs und OverlayFS und das dynamische Kernel-Patching (Live-Patching) mit kPatch. Einen ausführlicheren Überblick über die Aktualisierungen liefern die Anmerkungen zur Veröffentlichung.

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