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Mo, 9. März 2015, 12:43

Software::Netzwerk

Samba 4.2.0 läutet das Ende von Samba 3.x ein

Mit der Veröffentlichung von Samba 4.2.0 erhält auch Samba 3.6 als letzte Dreier-Version künftig keine Sicherheitsupdates mehr. Somit ist die Unterstützung für den Dreier-Zyklus von Samba offiziell eingestellt.

samba.org

Eine der herausragenden Neuerungen von Samba 4.2.0, die in den Release Notes erwähnt werden, ist die Möglichkeit, transparent aus dem Windows Explorer heraus Kompressionsflags für Dateien und Ordner bei Btrfs setzen zu können. Die gesetzten Flags werden beim nächsten Zugriff auf die Datei oder den Ordner umgesetzt. Weiterhin wurde das bei Suse entwickelte Snapshot-Werkzeug Snapper zur Planung und Verwaltung von Btrfs-Snapshots eingebunden. Das als VFS-Modul realisierte Snapper ermöglicht den Zugriff auf bereits früher erstellte Schnappschüsse aus dem Windows Explorer heraus über den Dialog »vorhergehende Versionen«.

Das Konzept von Netlogon wurde grundlegend überarbeitet, um die Sicherheit zu verbessern. Damit wurden gleich mehrere Fehler geschlossen. Zusätzlich wird nun ein stärker Sitzungsschlüssel vorausgesetzt. Dabei kann es bei älteren Servern oder Clients zu Verbindungsproblemen kommen. Um künftig auch Trusted Domains unterstützen zu können, wurde Winbindd nun als Standard implementiert. Weitere Änderungen finden sich in der Ankündigung der Veröffentlichung.

Das Samba-Team nahm diese Veröffentlichung zum Anlass, noch einmal über das Veröffentlichungsmodell von Samba zu informieren, da es hier anscheinend Fehlinformationen gegeben hat. Samba beherrscht seit Version 4.0. den Umgang mit Active Directory als Alternative zum klassischen NT4-Stil des Domain-Supports. Die Entwickler stellen klar, dass diese Option auch in Samba 4.2 noch verfügbar ist und kein Zwang zur Nutzung von Active Directory besteht. Somit sind die Anwender aufgerufen, von den nicht mehr unterstützten Versionen 3.6 und früher auf die neueren Versionen der vierten Generation aufzusteigen.

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