Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Mo, 16. März 2015, 08:15

Unternehmen

Cyanogen erhält vorerst keine Millionen von Microsoft

Microsoft verzichtet vorerst auf eine finanzielle Beteiligung an Cyanogen Inc. Das berichtet der Branchendienst Bloomberg.

cyanogenmod.org

Im Januar hatte das Wall Street Journal berichtet, Micrsosoft sei einer der maßgeblichen Finanzgeber in der derzeitigen dritten Finanzierungsrunde von Cyanogen Inc. Diese steht nun laut einem Bericht von Bloomberg unter Bezugnahme auf mit der Sache befasste anonyme Quellen kurz vor dem Abschluss und soll 110 Millionen US-Dollar auf die Konten von Cyanogen Inc. spülen. Jedoch ist Microsoft nach Verhandlungen mit Cyanogen Inc. nicht mit von der Partie, obwohl der Konzern aus Redmond nach wie vor Interesse an einer Zusammenarbeit zur Integration seiner Anwendungen und Dienste in Cyanogen OS hat. Brancheninsidern zufolge könnte Cyanogen Inc. nach Abschluss dieser Finanzierungsrunde mit rund 500 Millionen US-Dollar Marktwert bewertet werden.

Micrsosofts CEO Satya Nadella hatte es als eines der vordringlichen Ziel von Microsofts Mobilsparte erklärt, hauseigene Anwendungen und Dienste in konkurrierende mobile Betriebssysteme zu platzieren. Damit will man in Redmond auf lange Sicht die Marktmacht von Googles Android brechen. Damit haben Microsoft und Cyanogen in Hinsicht auf Google ein gemeinsames Ziel.

PremjiInvest, die Firma des indischen Risikokapitalgebers Azim Premji, wird einer der Inverstoren der dritten Finanzierungsrunde sein. Mit dem Erlös dieser Runde will Cyanogen Inc. die Verbreitung von Cyanogen OS auf Smartphones weiterer Hersteller vorantreiben. Cyanogen OS ist die kommerzielle Variante des Android-Ablegers Cyanogen Mod und wird an kooperierende Firmen vertrieben. Dazu zählen derzeit neben OnePlus auch Alcatel OneTouch und Yu.

Die kommende Version von Cyanogen OS 12, die auf Android 5 »Lollipop« basiert, wird einen eigenen E-Mail-Client mitbringen, der in Zusammenarbeit mit dem E-Mail-App-Entwickler Boxer entstand und als Ersatz für Googles Gmail dienen soll.

Werbung
Kommentare (Insgesamt: 5 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Jaja, da war doch was ... (Spritzfindig, Di, 17. März 2015)
Jaja, da war doch was ... (gustl, Di, 17. März 2015)
Re: Vorinstalliert? (Mr. Burns, Mo, 16. März 2015)
Re: Vorinstalliert? (peter., Mo, 16. März 2015)
Vorinstalliert? (vlc, Mo, 16. März 2015)
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung