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Mo, 16. März 2015, 12:04

Software::Büro

SoftMaker Office 2016 für Windows integriert Thunderbird und Lightning

SoftMaker Office 2016 wird Mozillas E-Mail-Client Thunderbird sowie die Kalenderanwendung Lightning enthalten. Dabei will sich SoftMaker auch bei der Entwicklung von Thunderbird engagieren.

Mozilla

In wenigen Wochen geht das Office-Paket SoftMaker Office 2016 für Windows in den Beta-Test. Mit an Bord sind erweiterte Versionen von Thunderbird und Lightning. Das bisher in SoftMaker Office integrierte E-Mail-Programm eM Client wird nicht mehr mit ausgeliefert. Nach eigenen Aussagen hatte SoftMaker zu wenig Einfluss auf die Funktionalität der von dem tschechischen Softwarehaus eM Client lizenzierten Software.

Nachdem Mozilla im Jahr 2012 sein Engagement bei Thunderbird reduziert hat, will SoftMaker sich nun dort engagieren und der Thunderbird-Gemeinschaft einen Vollzeitprogrammierer zur Verfügung stellen, der bei der Verbesserung von Thunderbird und Lightning unterstützt. Anwender des bisherigen eM Client können entweder den Umstieg auf Thunderbird mitmachen oder direkt beim Hersteller von eM Client ein vergünstigtes Upgrade auf den künftigen eM Client 7 kaufen.

SoftMaker hat für die neue Ausgabe seines Office-Pakets mehrere Erweiterungen entwickelt, welche die Oberfläche von Thunderbird an das Design des neuen SoftMaker Office anpassen und neue Funktionen bieten. Das Unternehmen hat Ideen entwickelt, das Programmpaket künftig weiter zu verbessern. Für das Arbeiten mit großen Mengen an E-Mails bieten die SoftMaker-Erweiterungen neue Funktionen zur schnellen Ablage und Navigation in den Ordnern. Ein Importfilter für eM-Client-Datenbanken sorgt für Kompatibilität zum Vorgänger SoftMaker Office 2012.

So können E-Mails, Adressbücher, Termine und Aufgaben von eM Client automatisch nach Thunderbird konvertiert werden. Thunderbird bekommt wieder eine reguläre, etwas erweiterte Menüzeile, und auch die Fenstertitelzeile kehrt zurück. Ziel von SoftMaker ist, Thunderbird zur leistungsstarken Konkurrenz von Microsoft Outlook auszubauen. Dabei legt das Unternehmen nach eigenen Aussagen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der Thunderbird-Gemeinschaft. SoftMaker Office gibt es für Linux, Android, Windows, Windows Mobile und Windows CE.

Erst kürzlich legte der Thunderbird-Entwickler Kent James im Mozilla-Blog Zahlen offen, die zeigen, dass die Beliebtheit von Thunderbird stetig steigt, obwohl seit 2012 kaum mehr eine sichtbare Weiterentwicklung mit neuen Funktionen stattfindet. Derzeit deuten die Zahlen auf eine Installationsbasis von rund 30 Millionen weltweit, davon fünf Millionen in Deutschland hin.

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