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Do, 26. März 2015, 09:12

Gemeinschaft

buch7.de vergibt Open-Source-Preis

Der Online-Buchhandel buch7.de hat seinen neuen Preis vergeben, der an Projekte geht, die ihre Software der Gesellschaft als Open-Source-Software bzw. freie Software zur Verfügung stellen. Den ersten Platz teilen sich dabei Lychee und Bloonix.

Mirko Lindner

»Wir alle haben schon von Open-Source-Software profitiert. buch7.de, das diesen Open-Source-Preis stiftet, könnte ohne diese freie Software gar nicht existieren«, schrieb der Online-Buchhändler buch7.de bei der Ankündigung seines neuen Open-Source-Preises. »Daher möchte buch7.de – gemeinsam mit einigen Partnern – Autoren von Open-Source-Software mit dem Preisgeld ihre Anerkennung zeigen und ihnen finanziellen Spielraum für die Weiterentwicklung ihrer Projekte verschaffen«. So sollte laut Auskunft des Unternehmens »der wichtige Beitrag« der Entwickler von freier Software nicht nur gewürdigt, sondern auch die Bekanntheit der Projekte erhöht werden.

Knapp vier Monate nach der Ankündigung hat das Unternehmen nun die Gewinner bekannt gegeben. Als erste Preise gehen jeweils 1500 € an Lychee – eine Online-Bildergalerie, bei der die Bilder im eigenen Besitz bleiben – und an die Server-Überwachungslösung Bloonix. Der zweite Preis in Höhe von 500 € geht an CiviCRM, mit dem NGOs und Vereine ihre Mitglieder und Spenden verwalten können.

Die unabhängige Jury machte sich die Entscheidung laut Aussage des Unternehmens keineswegs leicht, denn eigentlich waren ein erster Preis und zwei zweite Preise ausgelobt. Unter den knapp 20 Einreichungen fiel die Entscheidung jedoch schwer. Letztlich entschied die Jury, den ersten Preis zweizuteilen und das Preisgeld aufzustocken.

»Menschen wie Jonny Schulz von Bloonix oder Tobias Reich von Lychee ist es wichtiger, dass ihre Software unkompliziert von allen Interessierten genutzt werden kann, als mit ihrem Code reich zu werden«, schreibt der soziale Online-Buchhändler, der laut Eigenaussage mit 75% seines Gewinns soziale, kulturelle und ökologische Projekte fördert. »Freie Software macht so die Menschheit ideell reicher – und die Nutzer sparen gegenüber proprietärer Software an Lizenzkosten«.

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