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Mi, 29. April 2015, 13:13

Gemeinschaft::Organisationen

Linux Foundation mit zwei weiteren neuen Mitgliedern

Die Linux Foundation, das Industriekonsortium zur Förderung von Linux, ist um weitere zwei Mitglieder gewachsen. Es handelt sich dabei um Unternehmen aus dem Bereich Netzwerksicherheit.

Linux Foundation

Mindestens zehn neue Mitglieder hat die Linux Foundation in diesem Jahr schon gewonnen, zuletzt waren es drei weitere Unternehmen aus dem Bereich der eingebetteten Systeme und Chip-Fabrikation. Die beiden jetzt bekanntgegebenen neuen Mitglieder der Linux Foundation sind dieses Mal dem Bereich Netzwerksicherheit zuzurechnen. Es handelt sich um den weltweiten Anbieter von Sicherheitstechnologien Bitdefender und Fox Technologies, einen Hersteller von Sicherheitslösungen für Server-Umgebungen.

Mit der stetig steigenden Zahl von Mitgliedern erhält die Linux Foundation auch mehr Möglichkeiten zur Förderung von Linux und anderen freien Projekten. Stetig steigend ist die Zahl, weil laut Aussage von Jim Zemlin, dem Geschäftsführer der Linux Foundation, bisher kein Mitglied ausgetreten ist.

Bitdefender ist ein weltweit vertretenes Unternehmen, das Sicherheitsprodukte für Unternehmen und Endanwender sowie auch für Virtualisierungs- und Cloud-Technologien anbietet. Darunter sind auch Virenscanner, die angeblich von über 500 Millionen Anwendern genutzt werden und die auch viele Linux-Distributionen unterstützen. In der Linux Foundation will sich Bitdefender offenbar auf Sicherheit von Hypervisoren konzentrieren.

Fox Technologies hingegen entwickelt Zugriffskontrolllösungen für Server-Umgebungen. Ein Produkt ist BoKS ServerControl, ein zentralisiertes System, das über Plattformen hinweg die Verwaltung von Zugangskonten, Zugriffsrechten und Privilegien für Unix- und Linux-Server ermöglicht. BoKS ServerControl regelt nicht nur den Zugang der Benutzer, sondern stellt auch feinkörnige Zugriffsrechte bereit, womit das Risiko des Diebstahls von Zugangsinformationen minimiert werden soll. Aktuelle Fälle von Server-Einbrüchen wie bei Sony und Anthem zeigen, dass ein Bedarf für erhöhte Sicherheit besteht. Wie sich Fox Technologies konkret an Aktivitäten der Linux Foundation beteiligen will, geht aus der Meldung nicht hervor.

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