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Do, 7. Mai 2015, 11:33

Hardware::Roboter

Erste Drohne mit Ubuntus Snappy Core vorgestellt

Die spanische Firma Erle Robotics hat eine Version ihrer Drohne Erle-Copter mit Ubuntu Snappy Core anstatt Debian als Betriebssystem veröffentlicht.

Erle-Copter

Erle-robotics

Erle-Copter

Der Erle-Copter, eine Drohne, die bis zu zwei Kilogramm Gewicht transportieren kann, wurde vom spanischen Roboter-Spezialisten Erle Robotics im Dezember 2014 auf den Markt gebracht. Als Betriebssystem für die Steuereinheit Erle Brain, die auf einer BeagleBone-Black-Platine basiert, kommt neben Robot OS (ROS) der Open Source Robotics Foundation Debian Wheezy 7.5 zum Einsatz.

Jetzt vermarktet Erle Robotics zusätzlich die Version »Erle-Copter Ubuntu Core Special Edition« mit Canonicals leichtgewichtiger Distribution Snappy Core anstelle von Debian. Die als Quadcopter mit vier Motoren ausgelegte Drohne, die rund 500 Gramm wiegt und Ausmaße von 85 x 55 x 30 cm aufweist, kann mit ihrem 5.000 mAh Akku zwanzig Minuten in der Luft bleiben. Sie wird über eine 9-Kanal-Funksteuerung geflogen und bietet unter anderem Schnittstellen für optional erhältliche GPS- und WLAN-Module.

Erle-Copter Details

Erle-Robotics

Erle-Copter Details

Ubuntu Snappy Core ist Canonicals Betriebssystem für das Internet der Dinge, für Router und Switches, Haustechnik, Roboter, Drohnen und Wearables. Erle-Robotics-Mitbegründer Víctor Mayoral Vilches sieht in Snappy Core vor allem Vorteile bei der Handhabung von Apps. Die Snaps genannten Pakete seien einfacher zu erstellen als Debian-Pakete und würden gemeinsam von Canonical, Erle Robotics und der Open Source Robotic Foundation in einem gemeinsamen Webstore zum Download angeboten. Ansonsten sei man auch mit Debian sehr zufrieden. Zudem könne der Kunde bei allen Geräten von Erle Robotics per SD-Karte ein Linux-System nach eigener Wahl aufspielen.

Der Erle-Copter ist als Bausatz für 300 Euro mit Debian oder Snappy Core im Online-Shop von Erle Robotics zu erwerben. Eine fertig zusammengebaute Version kostet 399 Euro. Mit Zusatzmodulen wie dem Erle-Brain mit verschiedenen Sensoren und Schnittstellen, einer Funksteurung, GPS- und WLAN-Modul nach Standard 802.11ac sowie zusätzlichen Batterien für längere Flugzeit ist die 1.000-Euro-Marke schnell erreicht. Erle Robotics sieht den Haupteinsatzbereich seiner Geräte durch die offene Hard- und Softwarebasis im Bildungsbereich und bei der Anleitung zum Programmieren von Robotern und Drohnen. Ab Ende Mai soll mit der Auslieferung begonnen werden.

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