Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Mo, 11. Mai 2015, 08:08

Software::Systemverwaltung

Tmux 2.0 veröffentlicht

Der »Terminal-Multiplexer« Tmux ist in der Version 2.0 veröffentlicht worden. Zu den Neuerungen der Anwendung gehören neben zahlreichen Korrekturen unter anderem Funktionserweiterungen wie die Möglichkeit utmp zu nutzen.

Ein gesplittetes Fenster mit Live-Logansicht im unteren Teil und Shell auf dem Mailserver im oberen Teil

Wolfgang Hennerbichler

Ein gesplittetes Fenster mit Live-Logansicht im unteren Teil und Shell auf dem Mailserver im oberen Teil

Tmux ist ein Terminal-Multiplexer, der laufende Terminal-Programme von einer Sitzung trennen und an andere Sitzungen wieder anhängen kann, so dass diese währenddessen im Hintergrund weiterlaufen können. Funktionell betrachtet ähnelt Tmux deshalb dem beliebten GNU Screen, wobei die Systeme sich aber konzeptionell und lizenztechnisch durchaus voneinander unterscheiden. So ermöglicht auch Tmux dem Anwender das Starten von Terminal-Sessions. Im Gegensatz zu GNU Screen verfügt das System aber über eine Menüführung und für Fans der Editoren vi und Emacs entsprechende Kommando-Modi. Ein weiterer Unterschied zu GNU Screen ist das Fehlen von Serial- und Telnet-Clients.

Mit der Veröffentlichung von Tmux 2.0 haben die Entwickler die Anwendung weiter ausgebaut und um neue Funktionen ergänzt. So nutzt die Anwendung utmp, sofern bei der Kompilierung utempter gefunden wurde. Die Auswahl der Puffer unterstützt UTF-8 und »set-buffer« kann auch Namen an Puffer übergeben. Die »new-session«, »new-window«, »split-window« und »respawn-pane« Kommandos kommen ab sofort auch mit mehreren Argumenten klar. Neu ist ebenso die Formatoption »-F« in »copy-pipe« und »if-shell«. Darüber hinaus haben die Entwickler das »choose-list«-Kommando aus der Anwendung entfernt.

Eine Liste aller Änderungen kann dem Changelog der aktuellen Version entnommen werden. Tmux 2.0 kann im Quellcode von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Neben den Quellen werden unter anderem libevent und ncurses benötigt. Weitere Informationen sowie hilfreiche Hinweise liefern eine ausführliche Manpage und eine Beschreibung der Anwendung auf dieser Seite.

Werbung
Kommentare (Insgesamt: 0 || Kommentieren )
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung