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Mo, 11. Mai 2015, 11:37

Software::Entwicklung

SlickEdit: Verschiedene Varianten unter Linux

Slickedit, einer der ältesten, proprietären Texteditoren für Linux, wird ab sofort in zwei verschiedenen Varianten für Linux angeboten – einer Standard- und einer Pro-Version. Die Unterschiede zwischen den Varianten umfassen unter anderem eine erweiterte Funktionalität und breitere Plattformunterstützung.

SlickEdit Pro 2014

Mirko Lindner

SlickEdit Pro 2014

SlickEdit wurde ursprünglich unter dem Namen »Visual SlickEdit« vertrieben und stellt eine der ältesten, proprietären Texteditoren für Linux dar. Die Anwendung wurde ursprünglich 1988 für DOS und OS/2 initiiert und im Laufe der Zeit für eine Reihe von Betriebssystemen portiert. Der Editor unterstützt über 60 Programmier- Skript- oder Auszeichnungssprachen, zu denen unter anderem C, C++, Java, HTML, PHP, XML, AWK oder Makefiles gehören. Wie bei anderen Editoren können auch bei SlickEdit eigene Definitionen für neue Sprachen erstellt werden.

Zu den Grundfunktionen des Editors gehören die Hervorhebung der Syntax, Code-Vervollständigung, Debugging-Funktionen und eine Plugin-Schnittstelle. So kann der Editor mittels der eigenen Skriptsprache »Slick-C« weitgehend an die eigenen Bedürfnisse und die eigene Arbeitsweise angepasst werden.

Wie das hinter dem Editor stehende, gleichnamige Unternehmen bekannt gab, wird die Anwendung ab sofort für Linux, Mac OS X und Windows in zwei verschiedenen Varianten vertrieben. Während die als »Pro« bezeichnete Version weitgehend dem Originalfunktionsumfang entspricht, wird unter dem Namen »Standard« eine funktionell eingeschränkte Version angeboten.

So lässt die Standardvariante von SlickEdit die komplette Symbol-Analyse und -Navigation, sowie Schnittsellen für diverse Debugger missen. Zudem wurden in der abgespeckten Variante die »Beautifiers« und der »Java Live Error« entfernt. Der zum Vergleich von Dateien und Puffern eingesetzte Diffzilla verfügt zudem über keinerlei Editier- und Verzeichnisfunktionen. Weiterhin müssen Anwender auf die Integration von Versionsverwaltungssystemen wie Git oder Subversion verzichten.

Mit dem Wegfall der Funktionen hat der Hersteller auch den Preis der Anwendung gesenkt. Während die Pro-Version weiterhin mit knapp 300 US-Dollar für eine Namenslizenz zu Buche schlägt, kostet die Standardvariante um die 150 US-Dollar. Zudem bietet der Hersteller verschiedene Preismodelle für Studenten, Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen an.

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