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Fr, 15. Mai 2015, 08:31

Software::Systemverwaltung

m23 15.1 freigegeben

Das Software-Verteilungssystem m23 ist in Version 15.1 erschienen, die einen neu gestalteten Skript-Editor mitbringt. Zusätzlich wurden die Partitionierungs- und Formatierungsroutinen neu geschrieben.

m23

Mit m23 kann man hunderte von Rechnern über ein Netzwerk installieren und administrieren. m23 kann das komplette Linux-System auf leeren oder bereits eingerichteten Clients installieren. Die Administration wird durch die m23-Administrations-Weboberfläche durchgeführt.

Die neue Version 15.1 bringt eine ganze Reihe von Neuerungen und Änderungen. Im Zuge der UEFI-Unterstützung wurden die kompletten Partitionierungs- und Formatierungsroutinen in objektorientierter Programmierweise neu erstellt und ausgiebigen Tests in einem eigens dafür entwickelten Testsystem unterzogen. Bei den Umbaumaßnahmen wurde das Anlegen von virtuellen Festplatten für definierte Masseninstallations-Clients in den Partitionieren- und Formatieren-Dialog integriert. So können nun auch mehrere Festplatten bei der Masseninstallation berücksichtigt werden.

Der m23-Skript-Editor wurde komplett umgestaltet und basiert nun auf Ace. Im neuen Editor werden nicht nur die PHP-Befehle, sondern auch die m23-Funktionen hervorgehoben. Durch die Umstellung auf Ace sind automatisch diverse Komfortfunktionen wie Suchen- und Ersetzen oder das Springen zu einer Zeilennummer hinzugekommen. Das Herunterladen von m23-Benutzer-Skripten wurde integriert, so dass der Umweg über die m23-Gemeinschaftsseite entfällt.

Bei den verfügbaren Skripten gibt es zwei neue Beispielskripte: Das eine demonstriert die Installation eines PPD-Druckertreibers inklusive Einrichtung in CUPS, das andere die neuen BitTorrent-Funktionen zum Verteilen einer VM-Appliance nebst Import auf dem m23-Client, sowie passender Konfiguration, um die VM für alle Benutzer ausführbar zu machen. Zum Testen der eigenen Skripte gibt es eine Skript-Ausgabe-Vorschau, bei der das Skript kurzzeitig einem Client zugewiesen wird, um die Skript-Generierung mit echten Clientdaten durchzuführen.

Ab dieser Version wird UEFI auf 64-Bit-m23-Clients unterstützt. Diese können sowohl via CD/DVD als auch via Netzwerk-Boot gestartet werden. Zusammen mit UEFI hielt auch das Partitionsschema GPT Einzug. UEFI wurde zunächst nur in der m23-Paketquellenliste von Linux Mint 17 freigeschaltet.

Die neue BitTorrent-Integration beschleunigt die gleichzeitige Verteilung von großen Dateien auf eine Vielzahl von Clients. Der m23-Server übernimmt hierbei die Rolle des BitTorrent-Trackers sowie des initialen BitTorrent-Clients. Die zum Verteilen nötige Torrent-Datei kann direkt aus dem Paket-Architekten in der m23-Oberfläche erstellt werden. Das Herunterladen auf den Client geschieht in m23-Skripten durch die neuen BitTorrent-Funktionen der m23-API.

Neue Funktionen gibt es auch beim m23-Kommandozeilenwerkzeug. Darüber hinaus gab es noch viele weitere Änderungen, die im Änderungslog zu finden sind. Die neue Version ist als Update über die m23-Oberfläche oder via APT, als ISO zum Brennen der m23-Server-Installations-CD, als vorinstallierte virtuelle Maschine oder als Raspberry-Pi-Image-Datei auf der Download-Seite von m23 zu finden.

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