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Fr, 22. Mai 2015, 10:11

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu/Canonical: Zeitplan und Börsengerüchte

Nachdem das Ubuntu-Team Anfang Mai den Namen der kommenden Version von Ubuntu 15.10 bekannt gab, steht nun auch der Zeitplan fest. Demnach soll »Wily Werewolf« am 22. Oktober veröffentlicht werden. Mark Shuttleworth denkt zudem über einen Börsengang von Canonical nach.

Canonical

In einem Interview auf dem OpenStack Summit kündigte der Ubuntu-Mäzen Mark Shuttleworth an, ernsthaft über einen Börsengang von Canonical nachzudenken. Laut Shuttleworth, der das hinter Ubuntu stehende Unternehmen Canonical 2004 gründete, sei die finale Entscheidung allerdings noch nicht gefallen. Zuvor müsse er sich unter anderem auch noch mit seinem Team besprechen und alle möglichen Optionen prüfen. Denn die eigentliche Idee eines Börsengangs von Canonical sei nicht neu und geistere bereits seit Monaten durch die Flure des Unternehmens. Einen der Gründe für die Überlegung stellt der Erfolg von OpenStack unter Ubuntu dar. Hier kann Canonical Gewinne vorweisen, die auch den Markt zufriedenstellen würden.

Doch außer einer vagen Aussage steht noch nichts fest, und so konzentriert sich Canonical und das Ubuntu-Team auf die bereits erschlossenen Märkte, wie beispielsweise den Desktop, der nun in einer neuen Version vorbereitet wird. Wie nicht anders zu erwarten, behält Ubuntu dabei seinen Veröffentlichungszyklus bei. Der jetzt veröffentlichte Zeitplan folgt daher dem bewährten Schema und sieht für den 28. Mai die Festlegung auf die Ziele der kommenden Version 15.10 vor. Knapp einen Monat später, am 25. Juni, ist die erste Alphaversion vorgesehen, am 30. Juli die zweite, und die erste Betaversion am 27. August.

Auf die finale Betaversion, die am 24. September veröffentlicht werden soll, folgen diverse »Freezes« und am 16. Oktober ein Veröffentlichungskandidat. Die stabile Version von Ubuntu 15.10 wird aller Voraussicht nach am 22. Oktober dieses Jahres erscheinen.

Anwender, die die Entwicklung zu Ubuntu 15.10 mitverfolgen wollen, müssen nicht bis zur ersten Betaversion warten. Sie können stattdessen auch auf die täglich erstellten ISO-Abbilder der neuen Version zurückgreifen. Zu bedenken ist allerdings, dass die Entwickler für diese keinerlei Stabilität oder Funktionalität garantieren.

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