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Di, 26. Mai 2015, 09:31

Hardware::Kommunikation

Webshop für Neo900 eröffnet

Etwa 18 Monate, nachdem das Neo900-Team Pläne für den »ersten echten Nachfolger« von Nokias Smartphone N900 veröffentlichte und eine Fundraising-Aktion startete, hat es nun einen Webshop online gestellt, in dem Vorbestellungen und Anzahlungen entgegen genommen werden.

Neo900

Neo900

Neo900

Das Neo900 bezeichnen seine Entwickler als geistigen Nachfolger des seinerzeit beliebten Nokia N900. Das Neo900 kann mit leistungsfähigerer Hardware aufwarten. Es rechnet mit einem TI DM3730, der mit 1 GHz getaktet ist. Der 1 GB fassende Hauptspeicher fällt vier Mal so groß aus wie der des N900. Für Betriebssystem und Daten gibt es 512 MB NAND-Flash, ein 64 GB eMMC-Modul und die Möglichkeit, das Gerät mit zusätzlichem externen Speicher zu bestücken. Beim Modem können Kunden zwischen verschiedenen Optionen wählen. Geplant sind LTE 100/50 Mbps oder UMTS HSPA 14,4/5,76 Mbps mit CDMA. Die Platine sitzt in einem N900-Gehäuse und hat so ein resistives Dualtouch-Display mit einer Bilddiagonale von 3,5 Zoll und einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln.

Im Batteriefach gibt es einen Micro-AB-USB-2.0-Port (OTG) mit Prototyping-Unterstützung. Das Neo900 verfügt über integrierte Stereolautsprecher, ein Stereomikrofon, einen 3,5-mm-Audio-Ausgang für Kopfhörer und externe Lautsprecher, einen Mikrofon- und Line-in und einen Videoausgang. Die Entwickler verbauten einen FM-Receiver und Transmitter, eine VGA-Front-Kamera und eine 5 Megapixel-Kamera mit Autofokus auf der Rückseite, NFC, einen Steckkontakt für Erweiterungen wie einen zusätzlichen Akku, I2C, USB OTG oder UART. Der N900-Nachfolger kann GPS- und GLONASS-Signale empfangen, als WiFi 802.11a/b/g/n-Client oder -SoftAP fungieren und sich mittels Bluetooth 4.0 BLE und ANT mit anderen Geräten verbinden. Der Akku darf im laufenden Betrieb gewechselt werden. Ferner kann das Smartphone Infrarot-Signale senden und empfangen. Als Betriebssystem läuft auf dem Gerät Debian GNU/Linux.

In dem kürzlich eröffneten Onlineshop kann das Neo900 vorbestellt und mit 480 Euro angezahlt werden. Der genaue Endpreis steht noch nicht fest. Die Entwickler rechnen momentan mit 990 Euro. Vorerst sollen nur 500 Geräte produziert werden. Neben einem kompletten Smartphone können Interessenten auch nur die etwas preiswertere Platine erwerben und diese in ein vorhandenes N900 verpflanzen. Hier sind 320 Euro Anzahlung fällig.

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Kommentare (Insgesamt: 15 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[6]: Resistives Dualtouch-Display? (kmaome umidori, Do, 28. Mai 2015)
Re[2]: Motorola Droid 2 (kamome umidori, Do, 28. Mai 2015)
Re[2]: Motorola Droid 2 (MacAffe, Do, 28. Mai 2015)
Re[5]: Resistives Dualtouch-Display? (kamome umidori, Mi, 27. Mai 2015)
Re[4]: Resistives Dualtouch-Display? (Atalanttore, Mi, 27. Mai 2015)
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